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		<title>Lasst den Beppi wieder ran!</title>
		<link>https://www.hans-well.de/lasst-den-beppi-wieder-ran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 20:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. April platzte die Meldung in die Münchner Kulturwelt, das Boandlkramerei-Zelt hätte nach dem Abschluß des Vergabe-Verfahrens wieder das Rennen auf der Oidn Wiesn gemacht und das Herzkasperlzelt um einen Punkt geschlagen. Nachdem das Verlierer-Zelt vor einem Jahr trotz einer Petition von 12.000 Unterschriften und prominenten Unterstützern der Kulturszene aus der Alternativ-Wiesn geflogen [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hans-well.de/lasst-den-beppi-wieder-ran/">Lasst den Beppi wieder ran!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hans-well.de">HansWell und Wellbappn</a>.</p>
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</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Am 15. April platzte die Meldung in die Münchner Kulturwelt, das <em>Boandlkramerei-Zelt</em> hätte nach dem Abschluß des Vergabe-Verfahrens wieder das Rennen auf der <em>Oidn Wiesn </em>gemacht und das <em>Herzkasperlzelt </em>um einen Punkt geschlagen. Nachdem das Verlierer-Zelt vor einem Jahr trotz einer Petition von 12.000 Unterschriften und prominenten Unterstützern der Kulturszene aus der Alternativ-Wiesn geflogen war, steht es nach dem Willen der Vorab-Mauschler, welche diese Nachricht verbreiteten, auch dieses Mal vor dem Aus. Und das, obwohl vom Stadtrat erst am 6. Mai über die Vergabe abgestimmt wird. Dass „interessierte“ Kungelkreise die Presse schon vorab mit einer Entscheidung, die schon getroffen ward, bevor sie der Stadtrat traf, informierten, wirft ein ziemlich trübes Licht auf die Verantwortlichen der Stadt, das Wirtschafts- und Wiesnreferat samt die Stadtspitze. Die <em>Oide Wiesn</em> sollte sich nach dem Willen der Initiatoren und Stadtoberen doch eigentlich kulturell und atmosphärisch vom bayerntümelnden Oktoberfest und der „Saufwiesn“ unterscheiden. Das <em>Herzkasperl </em>war deshalb von Anbeginn und seit Gründung der <em>Oidn Wiesn</em> an fester Bestandteil, wenn nicht gar kulturelles Vorzeigeprojekt. Und dies aus gutem Grunde. Dem Fraunhofer Wirt Beppi Bachmeier gelang im Herzkasperlzelt die Fortsetzung einer spezifischen alternativen Münchner Musik-, Kabarett-, und Kleinkunstszene, die ihre Initialzündung einst mit Fredl Fesl, Arthur Loibl, Georg Ringsgwandl, uns Biermösln etc. im Muh, Song Parnass oder der Liederbühne Robinson startete. Im<em> Herzkasperl</em> Zelt fand mit lässiger Selbstverständlichkeit die Symbiose von traditioneller Blasmusik bis Koflgschroa, von Volkstanz zu G-Rag und den Landlergschwistern, Luise Kinseher und Valentinaden statt. Dieses Zelt trägt seinen Namen nach den Programmen des genialen Kabarettisten und Schauspielers Jörg Hube (Löwengrube, Heimat Edgar Reitz) . Der hatte alle seine „<em>Herzkasperl</em>“ Programme bevor er damit an´s Staatsschauspiel oder in die Kammerspiele ging, im Fraunhofer Wirtshaus aufgeführt. Der damals längst etablierte Hube unterstützte damit auch die Vielfalt der Fraunhofer Programme. So finden dort jährlich die Volksmusiktage statt.  Für mich und viele Bayern war und ist das Herzkasperl die Seele der Oidn Wiesn, die perfekte Verbindung von traditioneller und gegenwärtiger Kultur. Wozu das regionale Bioessen als kulinarisches Programm hervorragend paßt. Was die Stadt München beim kommerziellen Tollwood unterstützt, schneidet sie sich hoffentlich am 6. Mai nicht mithilfe eines dubiosen nicht einsehbaren Kulturpunktekatalogs wieder aus ihrem Kulturleben. Wenn mich Leute aus den USA, Italien, Frankreich fragen, wo man auf dem Oktoberfest noch unverfälschte lebendige Bairische Kultur erleben kann, empfehle ich ihnen die <em>Oide Wiesn</em> und speziell das <em>Herzkasperl</em>zelt. Am 6. Mai wird also nun abgestimmt, was schon ausgekungelt scheint. Wer sich als verantwortlicher Stadtrat – egal ob rot, grün oder schwarz – links oder rechts, wie oder was, seinen Beschluß vorwegnehmen läßt, der sollte in Zukunft lieber über das Oktoberfest-Programm in Cincinnati Ohio abstimmen, aber bitte nicht mehr über das Kulturprogramm auf der <em>Oidn Wiesn</em>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Höchste Eisenbahn, demokratische Werte vor ihren Feinden zu schützen</title>
		<link>https://www.hans-well.de/hoechste-eisenbahn-demokratische-werte-vor-ihren-feinden-zu-schuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Asteroid YR könnte in 8 Jahren einschlagen. Trump hat schon eingeschlagen! Immer wenn der wirre Greis mit dem Ego eines verwöhnten Kindes Irres raushaut, würgt mich ein Lachreiz. Wenn der von Gott Erwählte dann mit der Annexion von Kanada, Grönland, Panama, Gaza droht, wird draus ein Brechreiz. Alliierte hüsteln seine Putin-aden weg, Demokraten [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3 awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Der Asteroid YR könnte in 8 Jahren einschlagen. Trump hat schon eingeschlagen! Immer wenn der wirre Greis mit dem Ego eines verwöhnten Kindes Irres raushaut, würgt mich ein Lachreiz. Wenn der von Gott Erwählte dann mit der Annexion von Kanada, Grönland, Panama, Gaza droht, wird draus ein Brechreiz. Alliierte hüsteln seine Putin-aden weg, Demokraten reiben sich die Augen, Milliardäre die Hände ob des Reibachs.</p>
<p>Dass Trumps Attacken auf Rechtsstaat und Demokratie, Schwule &amp; Lesben (Obacht Frau Weidel)! die AfD begeistert, die mit der Remigration <em>Nicht Biodeutscher</em> ein Chaos auslösen will, wundert niemand. Dass der Entschließungsantrag der Union zu Migration am Tag der Opfer des Nationalsozialismus mit Stimmen der nazinahen AfD durchkam, verwundert schon. Denn wie schnell man Demokratien zerstören kann, zeigen die USA und EU-Länder. Höchste Eisenbahn, demokratische Werte vor ihren Feinden zu schützen. Es geht schließlich nicht bloß um die Wurst (Söder) sondern um den Erhalt demokratischer Grundwerte. Viele Wähler trauen nach dem Ampel Hick &#8211; Hack und Migrationsstreit, X-fach verhetzt durch asoziale Medien, demokratischen Parteien keine Problemlösungen mehr zu.</p>
<p>Gut, dass SPD und CDU-Kanzlerkandidat das Fernsehduell zu einem relativ sachlichen Diskurs nutzten. Ohne Ton hätte man sich beide gut in einer Loriot Badewanne als Scholz-Lüdenscheid und Dr. Köbler-Merz vorstellen können. Mit Ton betonte Quasikanzler F. Merz wieder, dass „von meiner Partei der AfD niemand die Hand reicht“. Nun &#8211; der AfD reichten schon Stimmzettel! Nach der Untat von Aschaffenburg forderte der Vorsitzende der law and order Partei CDU, deren Schwester CSU am lautesten nach Recht und Ordnung schreit aber beim Vollzug für Straftäter bisweilen schlampt, dass SPD und Grüne sich dem Volkswillen statt Recht und Ordnung fügen!  Dem Bruch EU- und Deutschen Rechts konnten SPD und Grüne nicht zustimmen &#8211; Schwupps schob der clevere Sauerländer ihnen die Verantwortung für seine AfD Kumpanei zu.</p>
<p>Mit EU-Rechtsbruch- Wahlkämpfen wie der vom Chefidiologen A. Dobrindt erfundenen „Ausländer-Maut“ hatte die CSU ja schon Übung. 2013 gewann sie damit die Wahl – der Steuerzahler verlor eine halbe Milliarde. Offenbar gefiel das dem Techernseer Hausbesitzer Merz. Sein Wahlversprechen, gleich am 1. Tag als Kanzler alle Grenzen für Asylanten zu schließen und straffällige Migranten zu deportieren (Cum-Cum oder Cum-Ex Kriminelle wohl ausgenommen) bezeichnet der stets jugendliche M. Söder als „steilen move“. Der erste <em>steile move</em> des Sauerländers, dass <em>Paschas und Asylanten Deutschen Bürgern Zahnarzttermine wegnehmen,</em> hatte nicht so recht gezündet, weil die meisten Deutschen Zahnärzte mehr fürchten als Asylanten.</p>
<p>Unionskollegen, die es wie M. Friedmann, Auschwitz Überlebende und Millionen Demonstranten für falsch hielten, mit Falschen Falsches zu tun, verpaßten ihm bei der Abstimmung zum Zustrombegrenzungsgesetz eine saftige Watschn, die er sogleich zum Ritterschlag erhob. Mit Zustrom meint Merz natürlich nicht jährliche Jahrhunderthochwasser &#8211; Klimaschutz kommt weder in seinen Reden noch 15 Programmpunkten vor. Dass 2024 weltweit das heißeste Jahr war interessiert ihn ähnlich brennend wie D. Trump. Hobbypilot Merz gefährdet mit seinem Pro-Verbrenner Gerede den Strukturwandel der Autoindustrie und einige 100.000 Arbeitsplätze. Söder kündigt schon das Deutschlandticket &#8211; er hofft auf Milliarden für Bayerns Straßenbau.</p>
<p>Da Regierungen per EU-Gesetz zur CO2 Reduktion verpflichtet sind, will Krimhild Weidl aus dieser austreten und alle Windräder umlegen. Merz findet Windräder und Weidel´s „move“ häßlich! Der Black-Rocker will das von Industrie und Klimarat gelobte Heizungsgesetz der Ampel verheizen und &#8211; anders als EON und REW &#8211; zurück zu Atom. Söder hat bereits einen Muskelkater vom Aus- und wieder Einsteigen. Sollten AfD und CSU-Kern-fusionieren, muss er dank seiner Klimapolitik kaum Windradl umlegen. Dafür schmäht der Franke Klimaminister R. Habeck in jeder Wahlrede als schlechtesten Minister aller Zeiten – eine Diskriminierung von A. Dobrindt und A. Scheuer! Dass Wind und Solar top günstigen Strom generieren und AKW Baupreise explodieren, interessiert echte Schuldenbremser so wenig wie Engpässe beim Stromspeicher- und Leitungsbau.</p>
<p>Derzeit nimmt Merz den Fuß vom Schuldenbrems-Pedal &#8211; schließlich will er Vermögenden Steuerentlastungen gewähren. Laut ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und SZ ergäben die Steuerentlastungspläne von FDP, AfD und Union ein Haushaltsdefizit von über 100 Milliarden, die von SPD, Grünen und Linken favorisierte Vermögenssteuer ein Haushaltsplus. Milliardäre muss man ja nicht mit Spitzensteuersätzen von 94 Prozent wie 1933 in den USA unter F. D. Roosevelt schröpfen. Wer aber wie die CDU für Straßen, Brücken, Klimaschutz, Kitas, Schulen, Gesundheit, Bahn, Renten, Digitalisierung, Wohnungsbau, Pflege, Militärausgaben (+ US Strafzölle) nötige Hunderte Milliarden mit Bürgergeld-Kürzungen und Subventionsabbau zahlen will, rechnet auf dem Niveau der neuesten Pisa Studie.</p>
<p>20 Prozent Altersarmut, Greise, die aus Abfallkörben Essensreste suchen, Angestellte, die sich keine Miete leisten können, sind eine Schande, nicht Windräder! Gegen Staatsfeinde wie Musk, der sich per Hitlergruß erfolgreich für eine AfD Parteitagsschalte bewarb, hilft kein Andechser Votivtaferl, da hülfe nur die Gemeinsamkeit der Demokraten. Schon Otto Bismarck, der Erfinder des sauren Herings wußte, dass <em>Politik als Kunst des Möglichen</em> Kompromiße und Streit um Lösungen bedeutet. Respektvoll im Umgang, scharf in der Sache, aber fakten- und sachorientiert. Sollte die neue Regierung wie die Ampel streiten, Probleme verschieben oder Söder lindnern, holt unsere Demokratie in vier Jahren die AfD. Millionen Bürger demonstrierten die letzten Wochen für Demokratie, allein 300.000 in München auf der Wiesn – ganz ohne Bier!!! Und am Tag der unseligen Migrationsabstimmung beschlossen SPD, Grüne und Union ohne Streit ein neues Gesetz zur Stromnetzstabilität. Geht doch!</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-4 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Der Asteroid YR könnte in 8 Jahren einschlagen. Trump hat schon eingeschlagen! Immer wenn der wirre Greis mit dem Ego eines verwöhnten Kindes Irres raushaut, würgt mich ein Lachreiz. Wenn der von Gott Erwählte dann mit der Annexion von Kanada, Grönland, Panama, Gaza droht, wird draus ein Brechreiz. Alliierte hüsteln seine Putin-aden weg, Demokraten reiben sich die Augen, Milliardäre die Hände ob des Reibachs.</p>
<p>Dass Trumps Attacken auf Rechtsstaat und Demokratie, Schwule &amp; Lesben (Obacht Frau Weidel)! die AfD begeistert, die mit der Remigration <em>Nicht Biodeutscher</em> ein Chaos auslösen will, wundert niemand. Dass der Entschließungsantrag der Union zu Migration am Tag der Opfer des Nationalsozialismus mit Stimmen der nazinahen AfD durchkam, verwundert schon. Denn wie schnell man Demokratien zerstören kann, zeigen die USA und EU-Länder. Höchste Eisenbahn, demokratische Werte vor ihren Feinden zu schützen. Es geht schließlich nicht bloß um die Wurst (Söder) sondern um den Erhalt demokratischer Grundwerte. Viele Wähler trauen nach dem Ampel Hick &#8211; Hack und Migrationsstreit, X-fach verhetzt durch asoziale Medien, demokratischen Parteien keine Problemlösungen mehr zu.</p>
<p>Gut, dass SPD und CDU-Kanzlerkandidat das Fernsehduell zu einem relativ sachlichen Diskurs nutzten. Ohne Ton hätte man sich beide gut in einer Loriot Badewanne als Scholz-Lüdenscheid und Dr. Köbler-Merz vorstellen können. Mit Ton betonte Quasikanzler F. Merz wieder, dass „von meiner Partei der AfD niemand die Hand reicht“. Nun &#8211; der AfD reichten schon Stimmzettel! Nach der Untat von Aschaffenburg forderte der Vorsitzende der law and order Partei CDU, deren Schwester CSU am lautesten nach Recht und Ordnung schreit aber beim Vollzug für Straftäter bisweilen schlampt, dass SPD und Grüne sich dem Volkswillen statt Recht und Ordnung fügen!  Dem Bruch EU- und Deutschen Rechts konnten SPD und Grüne nicht zustimmen &#8211; Schwupps schob der clevere Sauerländer ihnen die Verantwortung für seine AfD Kumpanei zu.</p>
<p>Mit EU-Rechtsbruch- Wahlkämpfen wie der vom Chefidiologen A. Dobrindt erfundenen „Ausländer-Maut“ hatte die CSU ja schon Übung. 2013 gewann sie damit die Wahl – der Steuerzahler verlor eine halbe Milliarde. Offenbar gefiel das dem Techernseer Hausbesitzer Merz. Sein Wahlversprechen, gleich am 1. Tag als Kanzler alle Grenzen für Asylanten zu schließen und straffällige Migranten zu deportieren (Cum-Cum oder Cum-Ex Kriminelle wohl ausgenommen) bezeichnet der stets jugendliche M. Söder als „steilen move“. Der erste <em>steile move</em> des Sauerländers, dass <em>Paschas und Asylanten Deutschen Bürgern Zahnarzttermine wegnehmen,</em> hatte nicht so recht gezündet, weil die meisten Deutschen Zahnärzte mehr fürchten als Asylanten.</p>
<p>Unionskollegen, die es wie M. Friedmann, Auschwitz Überlebende und Millionen Demonstranten für falsch hielten, mit Falschen Falsches zu tun, verpaßten ihm bei der Abstimmung zum Zustrombegrenzungsgesetz eine saftige Watschn, die er sogleich zum Ritterschlag erhob. Mit Zustrom meint Merz natürlich nicht jährliche Jahrhunderthochwasser &#8211; Klimaschutz kommt weder in seinen Reden noch 15 Programmpunkten vor. Dass 2024 weltweit das heißeste Jahr war interessiert ihn ähnlich brennend wie D. Trump. Hobbypilot Merz gefährdet mit seinem Pro-Verbrenner Gerede den Strukturwandel der Autoindustrie und einige 100.000 Arbeitsplätze. Söder kündigt schon das Deutschlandticket &#8211; er hofft auf Milliarden für Bayerns Straßenbau.</p>
<p>Da Regierungen per EU-Gesetz zur CO2 Reduktion verpflichtet sind, will Krimhild Weidl aus dieser austreten und alle Windräder umlegen. Merz findet Windräder und Weidel´s „move“ häßlich! Der Black-Rocker will das von Industrie und Klimarat gelobte Heizungsgesetz der Ampel verheizen und &#8211; anders als EON und REW &#8211; zurück zu Atom. Söder hat bereits einen Muskelkater vom Aus- und wieder Einsteigen. Sollten AfD und CSU-Kern-fusionieren, muss er dank seiner Klimapolitik kaum Windradl umlegen. Dafür schmäht der Franke Klimaminister R. Habeck in jeder Wahlrede als schlechtesten Minister aller Zeiten – eine Diskriminierung von A. Dobrindt und A. Scheuer! Dass Wind und Solar top günstigen Strom generieren und AKW Baupreise explodieren, interessiert echte Schuldenbremser so wenig wie Engpässe beim Stromspeicher- und Leitungsbau.</p>
<p>Derzeit nimmt Merz den Fuß vom Schuldenbrems-Pedal &#8211; schließlich will er Vermögenden Steuerentlastungen gewähren. Laut ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und SZ ergäben die Steuerentlastungspläne von FDP, AfD und Union ein Haushaltsdefizit von über 100 Milliarden, die von SPD, Grünen und Linken favorisierte Vermögenssteuer ein Haushaltsplus. Milliardäre muss man ja nicht mit Spitzensteuersätzen von 94 Prozent wie 1933 in den USA unter F. D. Roosevelt schröpfen. Wer aber wie die CDU für Straßen, Brücken, Klimaschutz, Kitas, Schulen, Gesundheit, Bahn, Renten, Digitalisierung, Wohnungsbau, Pflege, Militärausgaben (+ US Strafzölle) nötige Hunderte Milliarden mit Bürgergeld-Kürzungen und Subventionsabbau zahlen will, rechnet auf dem Niveau der neuesten Pisa Studie.</p>
<p>20 Prozent Altersarmut, Greise, die aus Abfallkörben Essensreste suchen, Angestellte, die sich keine Miete leisten können, sind eine Schande, nicht Windräder! Gegen Staatsfeinde wie Musk, der sich per Hitlergruß erfolgreich für eine AfD Parteitagsschalte bewarb, hilft kein Andechser Votivtaferl, da hülfe nur die Gemeinsamkeit der Demokraten. Schon Otto Bismarck, der Erfinder des sauren Herings wußte, dass <em>Politik als Kunst des Möglichen</em> Kompromiße und Streit um Lösungen bedeutet. Respektvoll im Umgang, scharf in der Sache, aber fakten- und sachorientiert. Sollte die neue Regierung wie die Ampel streiten, Probleme verschieben oder Söder lindnern, holt unsere Demokratie in vier Jahren die AfD. Millionen Bürger demonstrierten die letzten Wochen für Demokratie, allein 300.000 in München auf der Wiesn – ganz ohne Bier!!! Und am Tag der unseligen Migrationsabstimmung beschlossen SPD, Grüne und Union ohne Streit ein neues Gesetz zur Stromnetzstabilität. Geht doch!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Opium bavariae</title>
		<link>https://www.hans-well.de/opium-bavariae/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 21:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einer Woche is’ so weit, das Oktoberfest läuft, die fünfte bayrische Jahreszeit. Dazu eine kleine Runde Bier-und-Wiesn-Kunde. Fest steht: Die These von Karl Marx, Religion sei Opium fürs Volk, trifft Bayernnicht! Weil erstens war Karl ein Marxist, und zweitens war Religion in Bayern schon immer Bier fürs Volk! Der 18-Prozent-Doppelbock vom Klosterdealer Andechs [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5 sm-text-align-left fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Seit einer Woche is’ so weit, das Oktoberfest läuft, die fünfte bayrische Jahreszeit. Dazu eine kleine Runde Bier-und-Wiesn-Kunde. Fest steht: Die These von Karl Marx, Religion sei Opium fürs Volk, trifft Bayernnicht! Weil erstens war Karl ein Marxist, und zweitens war Religion in Bayern schon immer Bier fürs Volk! Der 18-Prozent-Doppelbock vom Klosterdealer Andechs soll sogar Marienerscheinungen auslösen. Freibier lehnen christliche Brauereien dagegen als Sozialismus ab. Dem Opium bavariae wohnt eine durchaus revolutionäre Kraft inne. Als 1910 in Dorfen bei Erding der Bierpreis um zwei Pfennig erhöht ward, führte das 121 Jahre nach der Französischen zur 1. Bairischen Revolution, bei der Wirtshäuser und Brauerei von einer wütenden Menge in Schutt und Asche gelegt wurden. Am 7. November 1918 mischten die im Münchner Mathäser tagenden Revoluzzer (Rußen genannt), bevor sie von der Wiesn zum Sturz der Monarchie starteten, Weißbier mit Limo, zum Nüchternbleiben. So verdankt Bayern seinem ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner außer dem Freistaat auch noch die Russenmass.</p>
<p>Nach 1945 wurden viele Dorf- von Großbrauereien geschluckt, was denen Immobilien in Form von Gaststätten oder Brauereigelände einbrachte. Im Roman „Erfolg“ umreißt Lion Feuchtwanger das Münchner Lebensmotto als Bauen-Brauen-Sauen! Ein Slogan wie geschaffen fürs Logo von Paulaner alias Schörghuber Group. Die braut jetzt im Vorort Langwied, bebaute das frühere Brauereigelände in Giesing mit Betonbrei, der über die Münchner Bronx quillt. 851 000 Euro für 62 Quadratmeter; Dusche und Klo zum Preis von einem Porsche. Nicht gerade die Preisliga der im unteren bis mittleren Einkommensbereich verdienenden Giesinger. Komisch, gegen diesen sozialen Bevölkerungsaustausch fordern weder CSU noch AfD einen Pushback. Paulaner wird dafür mit kostenloser Werbung bei der BR-Live-Übertragung des Starkbier-Spektakels beim Politiker-Derbleckn belohnt. Gouda-Obatzdn reicht man zu der Gaudi nicht, obwohl Paulaner zu 30 Prozent dem holländischen Brauriesen Heineken gehört. Nach der Fusion von Löwenbräu mit Inbev bleiben einzig noch Augustiner dank der Umwandlung in eine Stiftung und Giesinger Bräu als reine Münchner Privatbrauereien erhalten.</p>
<p>Nicht nur am Aschermittwoch gehören Politik und Bier zusammen wie Loden und Filz. Wahlen mit alkoholfreiem Bier – eine Horrorvorstellung für die CSU! Im Alkoholdunst der Bierzelte verschwimmen Argumente zu Gefühlen. Hier trumpt Markus Söder über Veganerzwang, Atomkraft oder Wärmepumpen-Terror, als hätte er statt Cola Light Hasseröder Braunbier im Krug. Der nicht gerufene Kanzlerkandidat ortet auch bei 20 Prozent AfD die Grünen als Hauptfeind. Sogar bei Oktoberfest-Eröffnungen ledert er gegen grüne Wokeness. Heuer in kurzer Lederwix – eine Sensation! Prompt söderte er gen Berlin, auf der Wiesn sei’s viel schöner als dort. Richtig, das Oktoberfest steht weltweit für ein lustigeres Bayernbild als Dachau.</p>
<p>Seit einer Woche strömen Fantasietrachtenträger zur Wiesn. Trachtenverweigerer wirken wie Kostümlose auf Faschingsbällen. Staunend betrachten fremde Völker den Spurt der in Dirndln und Lederhosen aufgebrezlten Besucher über Wiesn-Beton zu Zeltplätzen, als liefen sie um ihr Leben. Überschäumende Freude, bierseliges friedliches Miteinander im Bierzelt vereint Handwerker, Politiker, Großkopferte, Arbeiter und Besucher aller Nationen zur internationalen Bier-Friedensbewegung. Bevor jetzt Sahra Wagenknecht den Ukrainekrieg mit Wiesnzelten im Donbass beenden will – auch auf dem Oktoberfest fliegen Masskrüge, wird gerauft, vergewaltigt. Und die Kosten für Trachtenuniformen, Wiesnbier und Zelte würden Schuldenbremsen der Ampel samt US-Haushalt sprengen.</p>
<p>Denn die Völkerverständigung hat ihren Preis. Eine Wiesnmass 15 Euro! Sieben Millionen Besucher aus aller Welt schlucken sieben Millionen davon. Stadt, Hotels, Wirte machen das große Geschäft. Das „kleine“ verrichten Rauschige gerne in Hauseingängen, auf Kinderspielplätzen, in S-Bahnen. Der Spruch <em>Von allen Paradiesen – liegt das Schönste auf der </em><em>Wiesn </em>meint vermutlich nicht den Kotzhügel, auf dem sich Bierleichen die Massn nochmals durch den Kopf gehen lassen. Hauptsach’ zünftig is’! Enthemmung, glasige Augen – gegen exzessive Biertrinker wirken Cannabisbekiffte nüchtern. Zehn Mass Bier sind erlaubt, zehn Gramm Haschisch nach bayerischem Cannabisverbot strafbar! Eine bayerische Rechtsverordnung für ein Messerverbot gelang Söder dagegen bis zur Wiesn nicht. Trotz Solingen! Und am 26. September 1980 zündete ein Rechtsradikaler am Wiesn-Haupteingang eine Bombe, riss zwölf Besucher mit in den Tod, 221 wurden teils schwer verletzt. Ein Denkmal erinnert daran.</p>
<p>Gegen das Negativimage als Sauforgie gibt es seit 2013 am Südeingang die Oide Wiesn. Die erwünschte Symbiose Bier und Kultur ging im Herzkasperlzelt perfekt auf. Benannt nach den Programmen des genialen Kabarettisten und Schauspielers Jörg Hube feierte dort das Publikum mit neuer und traditioneller Volks-, Blasmusik und Kabarett. Akkurat zum 50. Jubiläum vom Kultwirtshaus Fraunhofer, in dem Hube seine Kasperliaden spielte, verlor das Herzkasperl nach 13 erfolgreichen Wiesnjahren seinen Platz heuer an den Konkurrenten Boandlkramerei. Dass der CSU-Wiesn-Referent dies per abstrusen Punktekatalog ohne jede Kulturkriterien hintrickste, erhöht seine Chancen als OB-Kandidat in zwei Jahren eher nicht. Unter Kultur versteht er halt eher DJ Ötzi oder sein Wiesngeleit von Adabeis wie Wiesnhendl Cathy Hummels und Giggerl Oli Pocher. Die gschaftln für Follower auf gespenstischen Botoxparaden wie dem Almauftrieb im Käferzelt oder dem Regine-Sixt-Society-Event der Stiftung Tränchen trocknen. Allerorten quasseln BR- und Privat-TV-Reporter, schunkeln Zeitungen, exhibitionieren sich Instagramler, schnattern Influenz*erinnen. Sicher ist – die Wiesn-Influenza trifft alle! Und das Oktoberfest in Kalkutta findet im Mai statt, in Rio im August, in Teheran gar nicht. Dort gibt’s statt Bier Religion fürs Volk!</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column fusion-no-small-visibility" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6 sm-text-align-left awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Seit einer Woche is’ so weit, das Oktoberfest läuft, die fünfte bayrische Jahreszeit. Dazu eine kleine Runde Bier-und-Wiesn-Kunde. Fest steht: Die These von Karl Marx, Religion sei Opium fürs Volk, trifft Bayernnicht! Weil erstens war Karl ein Marxist, und zweitens war Religion in Bayern schon immer Bier fürs Volk! Der 18-Prozent-Doppelbock vom Klosterdealer Andechs soll sogar Marienerscheinungen auslösen. Freibier lehnen christliche Brauereien dagegen als Sozialismus ab. Dem Opium bavariae wohnt eine durchaus revolutionäre Kraft inne. Als 1910 in Dorfen bei Erding der Bierpreis um zwei Pfennig erhöht ward, führte das 121 Jahre nach der Französischen zur 1. Bairischen Revolution, bei der Wirtshäuser und Brauerei von einer wütenden Menge in Schutt und Asche gelegt wurden. Am 7. November 1918 mischten die im Münchner Mathäser tagenden Revoluzzer (Rußen genannt), bevor sie von der Wiesn zum Sturz der Monarchie starteten, Weißbier mit Limo, zum Nüchternbleiben. So verdankt Bayern seinem ersten Ministerpräsidenten Kurt Eisner außer dem Freistaat auch noch die Russenmass.</p>
<p>Nach 1945 wurden viele Dorf- von Großbrauereien geschluckt, was denen Immobilien in Form von Gaststätten oder Brauereigelände einbrachte. Im Roman „Erfolg“ umreißt Lion Feuchtwanger das Münchner Lebensmotto als Bauen-Brauen-Sauen! Ein Slogan wie geschaffen fürs Logo von Paulaner alias Schörghuber Group. Die braut jetzt im Vorort Langwied, bebaute das frühere Brauereigelände in Giesing mit Betonbrei, der über die Münchner Bronx quillt. 851 000 Euro für 62 Quadratmeter; Dusche und Klo zum Preis von einem Porsche. Nicht gerade die Preisliga der im unteren bis mittleren Einkommensbereich verdienenden Giesinger. Komisch, gegen diesen sozialen Bevölkerungsaustausch fordern weder CSU noch AfD einen Pushback. Paulaner wird dafür mit kostenloser Werbung bei der BR-Live-Übertragung des Starkbier-Spektakels beim Politiker-Derbleckn belohnt. Gouda-Obatzdn reicht man zu der Gaudi nicht, obwohl Paulaner zu 30 Prozent dem holländischen Brauriesen Heineken gehört. Nach der Fusion von Löwenbräu mit Inbev bleiben einzig noch Augustiner dank der Umwandlung in eine Stiftung und Giesinger Bräu als reine Münchner Privatbrauereien erhalten.</p>
<p>Nicht nur am Aschermittwoch gehören Politik und Bier zusammen wie Loden und Filz. Wahlen mit alkoholfreiem Bier – eine Horrorvorstellung für die CSU! Im Alkoholdunst der Bierzelte verschwimmen Argumente zu Gefühlen. Hier trumpt Markus Söder über Veganerzwang, Atomkraft oder Wärmepumpen-Terror, als hätte er statt Cola Light Hasseröder Braunbier im Krug. Der nicht gerufene Kanzlerkandidat ortet auch bei 20 Prozent AfD die Grünen als Hauptfeind. Sogar bei Oktoberfest-Eröffnungen ledert er gegen grüne Wokeness. Heuer in kurzer Lederwix – eine Sensation! Prompt söderte er gen Berlin, auf der Wiesn sei’s viel schöner als dort. Richtig, das Oktoberfest steht weltweit für ein lustigeres Bayernbild als Dachau.</p>
<p>Seit einer Woche strömen Fantasietrachtenträger zur Wiesn. Trachtenverweigerer wirken wie Kostümlose auf Faschingsbällen. Staunend betrachten fremde Völker den Spurt der in Dirndln und Lederhosen aufgebrezlten Besucher über Wiesn-Beton zu Zeltplätzen, als liefen sie um ihr Leben. Überschäumende Freude, bierseliges friedliches Miteinander im Bierzelt vereint Handwerker, Politiker, Großkopferte, Arbeiter und Besucher aller Nationen zur internationalen Bier-Friedensbewegung. Bevor jetzt Sahra Wagenknecht den Ukrainekrieg mit Wiesnzelten im Donbass beenden will – auch auf dem Oktoberfest fliegen Masskrüge, wird gerauft, vergewaltigt. Und die Kosten für Trachtenuniformen, Wiesnbier und Zelte würden Schuldenbremsen der Ampel samt US-Haushalt sprengen.</p>
<p>Denn die Völkerverständigung hat ihren Preis. Eine Wiesnmass 15 Euro! Sieben Millionen Besucher aus aller Welt schlucken sieben Millionen davon. Stadt, Hotels, Wirte machen das große Geschäft. Das „kleine“ verrichten Rauschige gerne in Hauseingängen, auf Kinderspielplätzen, in S-Bahnen. Der Spruch <em>Von allen Paradiesen – liegt das Schönste auf der </em><em>Wiesn </em>meint vermutlich nicht den Kotzhügel, auf dem sich Bierleichen die Massn nochmals durch den Kopf gehen lassen. Hauptsach’ zünftig is’! Enthemmung, glasige Augen – gegen exzessive Biertrinker wirken Cannabisbekiffte nüchtern. Zehn Mass Bier sind erlaubt, zehn Gramm Haschisch nach bayerischem Cannabisverbot strafbar! Eine bayerische Rechtsverordnung für ein Messerverbot gelang Söder dagegen bis zur Wiesn nicht. Trotz Solingen! Und am 26. September 1980 zündete ein Rechtsradikaler am Wiesn-Haupteingang eine Bombe, riss zwölf Besucher mit in den Tod, 221 wurden teils schwer verletzt. Ein Denkmal erinnert daran.</p>
<p>Gegen das Negativimage als Sauforgie gibt es seit 2013 am Südeingang die Oide Wiesn. Die erwünschte Symbiose Bier und Kultur ging im Herzkasperlzelt perfekt auf. Benannt nach den Programmen des genialen Kabarettisten und Schauspielers Jörg Hube feierte dort das Publikum mit neuer und traditioneller Volks-, Blasmusik und Kabarett. Akkurat zum 50. Jubiläum vom Kultwirtshaus Fraunhofer, in dem Hube seine Kasperliaden spielte, verlor das Herzkasperl nach 13 erfolgreichen Wiesnjahren seinen Platz heuer an den Konkurrenten Boandlkramerei. Dass der CSU-Wiesn-Referent dies per abstrusen Punktekatalog ohne jede Kulturkriterien hintrickste, erhöht seine Chancen als OB-Kandidat in zwei Jahren eher nicht. Unter Kultur versteht er halt eher DJ Ötzi oder sein Wiesngeleit von Adabeis wie Wiesnhendl Cathy Hummels und Giggerl Oli Pocher. Die gschaftln für Follower auf gespenstischen Botoxparaden wie dem Almauftrieb im Käferzelt oder dem Regine-Sixt-Society-Event der Stiftung Tränchen trocknen. Allerorten quasseln BR- und Privat-TV-Reporter, schunkeln Zeitungen, exhibitionieren sich Instagramler, schnattern Influenz*erinnen. Sicher ist – die Wiesn-Influenza trifft alle! Und das Oktoberfest in Kalkutta findet im Mai statt, in Rio im August, in Teheran gar nicht. Dort gibt’s statt Bier Religion fürs Volk!</p>
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		<title>Ein Wunder, dass die „verehrten Fahrgäste“ nicht öfter durchdrehen</title>
		<link>https://www.hans-well.de/ein-wunder-dass-die-verehrten-fahrgaeste-nicht-oefter-durchdrehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 22:35:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ferien – Urlaub - Stau? Haben Sie darauf auch keinen Bock mehr, vernehmen Sie die Mär von stressfreien Urlaubsfahrten mit pünktlicher Ankunft! Nicht in Japan, wo Zugführer sich bei 5 Minuten Verspätung mit 100 Verbeugungen entschuldigen und ab 10 Minuten in´s Schwert stürzen. Solche Sitten bei der Deutschen Bahn (DB) - alle deutschen Loks [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7 awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Ferien – Urlaub &#8211; Stau? Haben Sie darauf auch keinen Bock mehr, vernehmen Sie die Mär von stressfreien Urlaubsfahrten mit pünktlicher Ankunft! Nicht in Japan, wo Zugführer sich bei 5 Minuten Verspätung mit 100 Verbeugungen entschuldigen und ab 10 Minuten in´s Schwert stürzen. Solche Sitten bei der Deutschen Bahn (DB) &#8211; alle deutschen Loks stünden still! Nein, das Gute liegt gar nicht fern. Nach Schweizer Zügen stellen Schwyzer ihre Uhren und die ÖBB (Österreichische Bundesbahn) bietet die Schlafwagen Abteile mit Dusche + Klo, welche die DB ersatzlos strich! Zum Urlaubstart sitze ich nun im pün-ktlich von München gestarteten Eilzug der ÖBB, eile vorbei an LKW- und Autostaus am Brenner, Bozen, Verona. Ein gutes Gefühl, neben dem Zug auf der Süd Autobahn schleichende Bolliden flott zu überholen, elegant an Mautstellen-Trombosen vorbeizuziehen. Und dann in Bologna in einen Frecciarossa Zug zu steigen, ohne Promillesorgen ein Gläschen Roten zu genießen und – aufgepaßt ihr Schnarcher von der DB! &#8211; pünktlich, ausgeruht und klimafreundlich zu landen. Denn nicht nur die ÖBB, auch Lefrecce bietet inzwischen hierzulande Ungebotenes. Saubere Züge mit Service und der Zuverläßlichkeit, die Fremde an Deutschland einst so begeisterte. Heute begeistern uns Deutsche TGV Züge von Paris nach Marseilles in 4, von Brüssel nach London in 2, Sprinter von Milano nach Rom in knapp 3 Stunden. Wenig begeistert denke ich zurück an meinen Reisebeginn zum Münchner Hauptbahnhof. Zwei angekündigte S-Bahnen lösen sich unangekündigt in nichts auf &#8211; der Stundenpuffer zur Abfahrt der ÖBB in München schmilzt. Das Übliche halt! Wo hakts wohl diesmal? Stellwerk-, Oberleitungschaden, Notarzt- Polizeieinsatz, Personen &#8211; Kuhherden auf Gleisen? Die laut GDL Boß Wesselsky von Bahnoberen empfohlenen Ausreden für Zugführer variieren. Ein Wunder, dass die „verehrten Fahrgäste“ bei so viel Deutscher Leitkultur nicht öfter durchdrehen, wenn sie wieder einmal vor oder nach der Arbeit, zu wichtigen Terminen oder Anschlusszügen festsitzen. Dass Theater, Restaurants oder BDI angesichts der volkswirtschaftlichen Schäden für den Wirtschafts„stand“ort Deutschland nicht rebellieren. An den Boni der DB Vorstände kann ´s doch nicht liegen, dass der im Stil eines sozialistischen „Leckts uns doch am ..“ Betriebes agiert, der aus dem letzten Loch statt zur Abfahrt pfeifft. Warum nehmen die Erniedrigten und Gedemütigten der Bahnsteige das als schicksalhaft hin? Das tägliche Bahnversagn trifft sie doch viel mehr als angebliche Wärmepumpendiktaturen, Genderzwang oder sonstiger Populistenschmarrn. Es untergräbt als Staatsversagen den Glauben an die Demokratie; der Abbau von Bahninfrastruktur in Ostdeutschland erklärt den Erfolg der AfD. Dabei stinkt der Fisch vom Kopf her – maßgeblich aus der CSU Diesellok. Bekanntlich kamen die letzten vier Verkehrsminister vor der Ampel alle aus dem Bundesland, das sich als High Tec- und Bavaria One Elite Deutschlands, nein &#8211; des Universums rühmt. Und Nach-„Volker“ Wissing (FDP) könnte qualitativ sofort in die CSU „eingescheuert“ werden. Dass Grüne und SPD im neuen Klimagesetz diesem Auto-Lobbyisten seine Sektorenziele schenkten, stranguliert Klima- und Bahnziele. Auf der Heimreise, wieder vorbei an endlosen LKWstaus Richtung Norden, passiert man in Franzensfeste die fertige Galeria zum Brenner Basis Tunnel. Italien und Österreich haben ihre Röhren fast fertig gebohrt. Deutsche Verkehrsminister bohren seit 1994 in der Nase, bekamen nicht einmal die Trassenplanung für den Nordzulauf auf die Reihe. Das hat man davon, wenn man Korifäen wie P. Ramsauer, A. Dobrinth oder A. Scheuer in´s Verkehrsministerium läßt. Dass Schnee auf Gipfeln inzwischen Dieselruß gepudert ist, juckt die Verbrennerfans der bayrischen Regierung nicht. Der Kampf gegen unlustige Tiroler lenkt ja super ab von anderen Bayerischen Bohrdesastern. Dass die Verluste der Münchner Stammstrecke 2 längst die vom Söder Markus hämisch verspotteten Großflughafen Berlin toppen, hat mit dem Projektpartner Bayrische Regierung nichts zu tun. Sagt Söder! Er übernimmt keine Verantwortung für Münchner Milliarden Löcher ohne Rand. Dabei hätte Stuttgart 21 als Mahnmal des unbekannten Steuerzahlers voll gereicht. Links vorne leuchtet jetzt eine Baustelle der Brennerautobahn auf. Die marode Luegbrücke, ein Stauversprechen für Münchner Gardasee-Fans! 14,4 Millionen Autos und LKW nagten allein 2023 an ihr. Nur 5 % der Schwertransporte nutzten die vorhandene E-Mobilität der Güterzüge! Die DB döst weiter, will das Güterzugresort auflösen. Ich träume derweil von über 100 Sprinterzügen wie den Frecciarossa zwischen Rom und Milano, die im 10 Minutentakt die 500 Kilometer Strecke in unter drei Stunden schaffen (Zwischen Berlin und München tröpfeln ganze 28 Turbo ICE!). Ich träume von sinkenden Ticketpreisen bei über 500 % steigenden Fahrgastzahlen wie bei Lefrecce Italia. Dass Italo/Schwyzer Bahnvorstände die DB übernehmen. Alles fährt! Mein süßes Schwelgen vom Ausbau des Schienennetzes mit E-Auto Mietservice an Stationen, von restaurierten Bahnhöfen statt Designerneubauten werden von Quietschen unterbrochen. Die ÖBB landet pünktlich im noch nicht abgebrochenen Teil des Münchner Rest-Hauptbahnhofs. Aha! Der ÖPNV in Türkenfeld fährt laut App pünktlich. Öha! Zwischen Puchheim und Buchenau wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Willkommen daheim! Was lese ich da in der SZ! Ein Teil der A5 in Hessen soll 10 spurig werden. Die Milliarde dafür zwickt Schuldenbremser Chr. Lindner von Bahn und 49 € Ticket ab! Österreicher EM Fans kreierten mit „de Deitsche Bahn is am Oasch!“ einen Youtube Hit! Aber Haltauf! Hier steht geschrieben: Hitachi, Hersteller japanischer Shinkansen und Frecciarossa Züge sowie funktionierender U-Bahn- und Signalanlagen will in Deutschland investieren! Ab 2026 sollen Rote Pfeile München mit Milano verbinden. Klingt nach Zukunftsgestaltung statt DB Chaosverwaltung. Her mit der Italienischen Bahn-Leitkultur der japanischen! Schneller!</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-8 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Ferien – Urlaub &#8211; Stau? Haben Sie darauf auch keinen Bock mehr, vernehmen Sie die Mär von stressfreien Urlaubsfahrten mit pünktlicher Ankunft! Nicht in Japan, wo Zugführer sich bei 5 Minuten Verspätung mit 100 Verbeugungen entschuldigen und ab 10 Minuten in´s Schwert stürzen. Solche Sitten bei der Deutschen Bahn (DB) &#8211; alle deutschen Loks stünden still! Nein, das Gute liegt gar nicht fern. Nach Schweizer Zügen stellen Schwyzer ihre Uhren und die ÖBB (Österreichische Bundesbahn) bietet die Schlafwagen Abteile mit Dusche + Klo, welche die DB ersatzlos strich! Zum Urlaubstart sitze ich nun im pün-ktlich von München gestarteten Eilzug der ÖBB, eile vorbei an LKW- und Autostaus am Brenner, Bozen, Verona. Ein gutes Gefühl, neben dem Zug auf der Süd Autobahn schleichende Bolliden flott zu überholen, elegant an Mautstellen-Trombosen vorbeizuziehen. Und dann in Bologna in einen Frecciarossa Zug zu steigen, ohne Promillesorgen ein Gläschen Roten zu genießen und – aufgepaßt ihr Schnarcher von der DB! &#8211; pünktlich, ausgeruht und klimafreundlich zu landen. Denn nicht nur die ÖBB, auch Lefrecce bietet inzwischen hierzulande Ungebotenes. Saubere Züge mit Service und der Zuverläßlichkeit, die Fremde an Deutschland einst so begeisterte. Heute begeistern uns Deutsche TGV Züge von Paris nach Marseilles in 4, von Brüssel nach London in 2, Sprinter von Milano nach Rom in knapp 3 Stunden. Wenig begeistert denke ich zurück an meinen Reisebeginn zum Münchner Hauptbahnhof. Zwei angekündigte S-Bahnen lösen sich unangekündigt in nichts auf &#8211; der Stundenpuffer zur Abfahrt der ÖBB in München schmilzt. Das Übliche halt! Wo hakts wohl diesmal? Stellwerk-, Oberleitungschaden, Notarzt- Polizeieinsatz, Personen &#8211; Kuhherden auf Gleisen? Die laut GDL Boß Wesselsky von Bahnoberen empfohlenen Ausreden für Zugführer variieren. Ein Wunder, dass die „verehrten Fahrgäste“ bei so viel Deutscher Leitkultur nicht öfter durchdrehen, wenn sie wieder einmal vor oder nach der Arbeit, zu wichtigen Terminen oder Anschlusszügen festsitzen. Dass Theater, Restaurants oder BDI angesichts der volkswirtschaftlichen Schäden für den Wirtschafts„stand“ort Deutschland nicht rebellieren. An den Boni der DB Vorstände kann ´s doch nicht liegen, dass der im Stil eines sozialistischen „Leckts uns doch am ..“ Betriebes agiert, der aus dem letzten Loch statt zur Abfahrt pfeifft. Warum nehmen die Erniedrigten und Gedemütigten der Bahnsteige das als schicksalhaft hin? Das tägliche Bahnversagn trifft sie doch viel mehr als angebliche Wärmepumpendiktaturen, Genderzwang oder sonstiger Populistenschmarrn. Es untergräbt als Staatsversagen den Glauben an die Demokratie; der Abbau von Bahninfrastruktur in Ostdeutschland erklärt den Erfolg der AfD. Dabei stinkt der Fisch vom Kopf her – maßgeblich aus der CSU Diesellok. Bekanntlich kamen die letzten vier Verkehrsminister vor der Ampel alle aus dem Bundesland, das sich als High Tec- und Bavaria One Elite Deutschlands, nein &#8211; des Universums rühmt. Und Nach-„Volker“ Wissing (FDP) könnte qualitativ sofort in die CSU „eingescheuert“ werden. Dass Grüne und SPD im neuen Klimagesetz diesem Auto-Lobbyisten seine Sektorenziele schenkten, stranguliert Klima- und Bahnziele. Auf der Heimreise, wieder vorbei an endlosen LKWstaus Richtung Norden, passiert man in Franzensfeste die fertige Galeria zum Brenner Basis Tunnel. Italien und Österreich haben ihre Röhren fast fertig gebohrt. Deutsche Verkehrsminister bohren seit 1994 in der Nase, bekamen nicht einmal die Trassenplanung für den Nordzulauf auf die Reihe. Das hat man davon, wenn man Korifäen wie P. Ramsauer, A. Dobrinth oder A. Scheuer in´s Verkehrsministerium läßt. Dass Schnee auf Gipfeln inzwischen Dieselruß gepudert ist, juckt die Verbrennerfans der bayrischen Regierung nicht. Der Kampf gegen unlustige Tiroler lenkt ja super ab von anderen Bayerischen Bohrdesastern. Dass die Verluste der Münchner Stammstrecke 2 längst die vom Söder Markus hämisch verspotteten Großflughafen Berlin toppen, hat mit dem Projektpartner Bayrische Regierung nichts zu tun. Sagt Söder! Er übernimmt keine Verantwortung für Münchner Milliarden Löcher ohne Rand. Dabei hätte Stuttgart 21 als Mahnmal des unbekannten Steuerzahlers voll gereicht. Links vorne leuchtet jetzt eine Baustelle der Brennerautobahn auf. Die marode Luegbrücke, ein Stauversprechen für Münchner Gardasee-Fans! 14,4 Millionen Autos und LKW nagten allein 2023 an ihr. Nur 5 % der Schwertransporte nutzten die vorhandene E-Mobilität der Güterzüge! Die DB döst weiter, will das Güterzugresort auflösen. Ich träume derweil von über 100 Sprinterzügen wie den Frecciarossa zwischen Rom und Milano, die im 10 Minutentakt die 500 Kilometer Strecke in unter drei Stunden schaffen (Zwischen Berlin und München tröpfeln ganze 28 Turbo ICE!). Ich träume von sinkenden Ticketpreisen bei über 500 % steigenden Fahrgastzahlen wie bei Lefrecce Italia. Dass Italo/Schwyzer Bahnvorstände die DB übernehmen. Alles fährt! Mein süßes Schwelgen vom Ausbau des Schienennetzes mit E-Auto Mietservice an Stationen, von restaurierten Bahnhöfen statt Designerneubauten werden von Quietschen unterbrochen. Die ÖBB landet pünktlich im noch nicht abgebrochenen Teil des Münchner Rest-Hauptbahnhofs. Aha! Der ÖPNV in Türkenfeld fährt laut App pünktlich. Öha! Zwischen Puchheim und Buchenau wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Willkommen daheim! Was lese ich da in der SZ! Ein Teil der A5 in Hessen soll 10 spurig werden. Die Milliarde dafür zwickt Schuldenbremser Chr. Lindner von Bahn und 49 € Ticket ab! Österreicher EM Fans kreierten mit „de Deitsche Bahn is am Oasch!“ einen Youtube Hit! Aber Haltauf! Hier steht geschrieben: Hitachi, Hersteller japanischer Shinkansen und Frecciarossa Züge sowie funktionierender U-Bahn- und Signalanlagen will in Deutschland investieren! Ab 2026 sollen Rote Pfeile München mit Milano verbinden. Klingt nach Zukunftsgestaltung statt DB Chaosverwaltung. Her mit der Italienischen Bahn-Leitkultur der japanischen! Schneller!</p>
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		<title>Bayerns Retter &#8211; Nachruf auf Fredl Fesl</title>
		<link>https://www.hans-well.de/bayerns-retter-nachruf-auf-fredl-fesl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 23:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Publikum in dem rauch- und bierdunstgeschwängerten Saal der legendären Münchner Kleinkunstbühne MUH (musikalisches Unterholz) saß dichtgedrängt in Erwartung, dass der Kleinkünstler, ein stämmiger junger Mann mit dem angekündigten Lied loslegen würde. Allein, der vollbärtige Akteur mit Pagenfrisur setzte nach ein paar Akkorden und trocken kommentierten bayrischen Gitarrenläufen zu einer erneuerten Ankündigung des nun [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9 awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Das Publikum in dem rauch- und bierdunstgeschwängerten Saal der legendären Münchner Kleinkunstbühne MUH (musikalisches Unterholz) saß dichtgedrängt in Erwartung, dass der Kleinkünstler, ein stämmiger junger Mann mit dem angekündigten Lied loslegen würde. Allein, der vollbärtige Akteur mit Pagenfrisur setzte nach ein paar Akkorden und trocken kommentierten bayrischen Gitarrenläufen zu einer erneuerten Ankündigung des nun schon bereits 10 mal in Aussicht gestellten Couplets an, das er gleich anfangen werde, obwohl das gar keinen Anfang habe, weshalb er eigentlich gar nicht anfangen könne. Das überwiegend jugendliche Publikum schüttelte sich vor Lachen, während der todernst agierende Künstler die Begeisterung mit jeder erneuten Inaussichtstellung der angekündigten Vollstreckung des Liedes sowie der Frage, was es denn da zum Lachen gäbe, die Lachsalven potenzierte. Mit einer auf ein absolutes Minimum reduzierten Mimik saß der mit Gitarre bewaffnete Fredl Fesl stocksteif auf seinem Stuhl und erzählte beiläufig, fast privat, lediglich unterbrochen von kräftigen Zügen aus seinem links unterm Stuhl abgestellten Maßkrug scheinbar Nebensächliches aus seiner niederbayerischen Heimat Niederbayern. Durch das lange Hinauszögern im Modus eines Cantus interruptus wirkte das letztendlich doch gesungene Couplet dann wie eine Entladung der aufgestauten Erwartung. Im Repertoir hatte diese Urgewalt Bairischer großer Kleinkunst aber auch, wenn das Publikum Glück hatte und er auf den ebenfalls legendären Kollegen Arthur Loibl traf, Balladen wie die Seeräuber Jenny von Bert Brecht oder Sauflieder von Karl Michael Bellmann. Wie und was „der Fredl“ sang, war in der verstaubten musealen Bayerischen Volksliedwelt der 70 iger Jahre unerhört.  Die Zwischentexte dieses musikalischen Kabarettisten, in denen er von Polizeipferden erzählte, die als anatomische Besonderheit Arschlöcher auf dem Rücken tragen statt wie andere Heiter am Hintern, wirkten in Zeiten prügelnder Polizisten bei Schwabinger Krawallen und Studentenprotesten im autoritären Staatsgefüge der Recht und Ordnungspartei CSU als ausgschamte Ungeheuerlichkeit. Solche Elemente galten in Bayern als subversiv. Dabei agierte der Fredl nie mit eregiertem Zeigefinger. Seine Ironie, die Art, sich über Autoritäten wie Staat, Kirche, Schule oder Spießer auf hinterfotzig verdrehte Weise lustig zu machen, eröffnete auch mir einen neuen Zugang zu Volksliedern, wirkte für mich und meine Brüder als Initialzündung zur Gründung der Biermösl Blosn. Volksmusik wurde damals in meiner Großfamilie eher traditionell und museal gepflegt. Nach der 1. Begegnung mit dem Fredl änderte sich das für mich schlagartig. Er zeigte mir, dass als reaktionär verpönte bayerische Volkslieder durchaus unterhaltsam, absurd, lustig und poltisch sein konnten. Seine Interpretation auch bekannter Couplets wie dem `Fensterstock Hias` oder `Vogelnest` gaben der Volksmusik und kastrierten Liedern ihren Witz zurück. Der Fredl hat für mich das Bayerische Volkslied vom volkspädagogisch gesäuberten Kopf und Unterleib auf die Füße gestellt. Sein Name, sein Humor stand und steht für ein anderes Bayern als das der Strauß oder Stoiber CSU. Fredl Fesl war ein Ausnahmetalent, leistete mit seinen „Liedern fremder Völker aus Bayern“ im gesamten deutschsprachigen Raum die beste Werbung für bairische Kultur. Mit dem Königsjodler oder der Erfindung einer in China hergestellten Schunkelhilfe aus Plastik machte sich über volkstümliche Big Macs der Moiks und jetzigen Silbereisen lustig. Sein Humor wirkte auch in Berlin, Wien oder Zürich als Gegenpol zum weitverbreiteten reaktionären rechten Sondergesicht Bayerns. Er rückt mit Ironie und Humor bis heute zurecht, was bayrische Politik dem Lande Bayern an negativem Image eingebrockt hat. Fredl Fesl verband Stadt- und Landbevölkerung, war ursächlich für die Verbreitung städtischer Kleinkunstbühnen über ´s Land. Schnell wuchs der Star der Münchner Kleinkunstszene in den 70 iger Jahren über München, über Bayern hinaus, wurde im ganzen deutschsprachigen Raum zum sympathischen Botschafter absurden Bairischen Humors. Trotz seines großen Erfolges blieb er authentisch. Bei einer Live-Sendung vom Blauen Bock mit Heinz Schenk konterte er dessen Frage, was er sonst so machen würde: „Jedenfois net so an Schwachsinn wia in dera Sendung“!  Er wurde nicht mehr eingeladen! Fredl Fesl war ein Querdenker. Nicht im politisch verqueren Sinn von Coronaspinnern oder Reichsbürgern, sondern im Sinne unsinnigen Humors. Trotz seines vom Gewichtheben beim ESV München Ost beachtlich breiten Kreuzes und der eher g´stumperten Statur erinnert seine Art des absurden Witzes an Karl Valentin. 2010 wurde ihm der „große Karl Valentinpreis“ (nicht zu verwechseln mit dem eher kleinen „Narhalla Valentinorden“) verliehen. Sein Humor kommt wie der des Großen Karl Valentin nie gschert und krachert durch die Vordertür, sondern knapp und beiläufig um die Ecke. Das Taxilied, der Anlaßjodler, das Fußball-Lied und viele mehr haben Kultstatus. Münchner Schulspezln meines Sohnes lachten noch 10 Jahre nach Fredls Karriereende über seine auf you tube entdeckte Lieder und Pferdl und Pfluftl &#8211; Gschichtn. Er verkörpert, was man in Bayern als „verrecktn Hund“ lobt. Wer ihn näher kannte, wußte um seine Vielseitigkeit als Kunstschmied, Zeichner, seine musikantische Vielfalt auf Trompete, Tuba und allem, was spielbar war.</p>
<p>Geboren wurde Fredl Fesl 1947 in Grafenau im Bayerischen Wald. Im Alter von neun Jahren verschlug es ihn mit seiner Familie nach Greding, 1959 nach Haidhausen, wo er bei den Haidhauser Blasmusikern trompete. Deren Motto “Wer daheim übt, fällt seinen Kollegen in den Rücken“, befolgte er nicht. Beim ESV München Ost schaffte er es 1966/67 zum Juniorenmeister im Gewichtheben, was die Grundausbildung war für spätere Auftritt als Akrobat beim Zirkus Atlas oder die Zugabe Nummer, ein Handstand auf dem Bühnenstuhl. Nach der Parkinson-Diagnose 1997 musste er 2007 seine Karriere beenden.  In der 1990 erworbenen Einöde Häuslaigen lebte er bis vorgestern mit seiner Frau Monika. Die Krankheit Parkinson hatte zwar seinen Körper zerstört, nicht aber seinen typischen unlogisch logischen Humor, wie man bei Besuchen immer wieder feststellen konnte. Mit Fredl Fesl verliert nicht nur seine niederbayerische Heimat Niederbayern einen großen Künstler und wunderbaren Menschen.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Das Publikum in dem rauch- und bierdunstgeschwängerten Saal der legendären Münchner Kleinkunstbühne MUH (musikalisches Unterholz) saß dichtgedrängt in Erwartung, dass der Kleinkünstler, ein stämmiger junger Mann mit dem angekündigten Lied loslegen würde. Allein, der vollbärtige Akteur mit Pagenfrisur setzte nach ein paar Akkorden und trocken kommentierten bayrischen Gitarrenläufen zu einer erneuerten Ankündigung des nun schon bereits 10 mal in Aussicht gestellten Couplets an, das er gleich anfangen werde, obwohl das gar keinen Anfang habe, weshalb er eigentlich gar nicht anfangen könne. Das überwiegend jugendliche Publikum schüttelte sich vor Lachen, während der todernst agierende Künstler die Begeisterung mit jeder erneuten Inaussichtstellung der angekündigten Vollstreckung des Liedes sowie der Frage, was es denn da zum Lachen gäbe, die Lachsalven potenzierte. Mit einer auf ein absolutes Minimum reduzierten Mimik saß der mit Gitarre bewaffnete Fredl Fesl stocksteif auf seinem Stuhl und erzählte beiläufig, fast privat, lediglich unterbrochen von kräftigen Zügen aus seinem links unterm Stuhl abgestellten Maßkrug scheinbar Nebensächliches aus seiner niederbayerischen Heimat Niederbayern. Durch das lange Hinauszögern im Modus eines Cantus interruptus wirkte das letztendlich doch gesungene Couplet dann wie eine Entladung der aufgestauten Erwartung. Im Repertoir hatte diese Urgewalt Bairischer großer Kleinkunst aber auch, wenn das Publikum Glück hatte und er auf den ebenfalls legendären Kollegen Arthur Loibl traf, Balladen wie die Seeräuber Jenny von Bert Brecht oder Sauflieder von Karl Michael Bellmann. Wie und was „der Fredl“ sang, war in der verstaubten musealen Bayerischen Volksliedwelt der 70 iger Jahre unerhört.  Die Zwischentexte dieses musikalischen Kabarettisten, in denen er von Polizeipferden erzählte, die als anatomische Besonderheit Arschlöcher auf dem Rücken tragen statt wie andere Heiter am Hintern, wirkten in Zeiten prügelnder Polizisten bei Schwabinger Krawallen und Studentenprotesten im autoritären Staatsgefüge der Recht und Ordnungspartei CSU als ausgschamte Ungeheuerlichkeit. Solche Elemente galten in Bayern als subversiv. Dabei agierte der Fredl nie mit eregiertem Zeigefinger. Seine Ironie, die Art, sich über Autoritäten wie Staat, Kirche, Schule oder Spießer auf hinterfotzig verdrehte Weise lustig zu machen, eröffnete auch mir einen neuen Zugang zu Volksliedern, wirkte für mich und meine Brüder als Initialzündung zur Gründung der Biermösl Blosn. Volksmusik wurde damals in meiner Großfamilie eher traditionell und museal gepflegt. Nach der 1. Begegnung mit dem Fredl änderte sich das für mich schlagartig. Er zeigte mir, dass als reaktionär verpönte bayerische Volkslieder durchaus unterhaltsam, absurd, lustig und poltisch sein konnten. Seine Interpretation auch bekannter Couplets wie dem `Fensterstock Hias` oder `Vogelnest` gaben der Volksmusik und kastrierten Liedern ihren Witz zurück. Der Fredl hat für mich das Bayerische Volkslied vom volkspädagogisch gesäuberten Kopf und Unterleib auf die Füße gestellt. Sein Name, sein Humor stand und steht für ein anderes Bayern als das der Strauß oder Stoiber CSU. Fredl Fesl war ein Ausnahmetalent, leistete mit seinen „Liedern fremder Völker aus Bayern“ im gesamten deutschsprachigen Raum die beste Werbung für bairische Kultur. Mit dem Königsjodler oder der Erfindung einer in China hergestellten Schunkelhilfe aus Plastik machte sich über volkstümliche Big Macs der Moiks und jetzigen Silbereisen lustig. Sein Humor wirkte auch in Berlin, Wien oder Zürich als Gegenpol zum weitverbreiteten reaktionären rechten Sondergesicht Bayerns. Er rückt mit Ironie und Humor bis heute zurecht, was bayrische Politik dem Lande Bayern an negativem Image eingebrockt hat. Fredl Fesl verband Stadt- und Landbevölkerung, war ursächlich für die Verbreitung städtischer Kleinkunstbühnen über ´s Land. Schnell wuchs der Star der Münchner Kleinkunstszene in den 70 iger Jahren über München, über Bayern hinaus, wurde im ganzen deutschsprachigen Raum zum sympathischen Botschafter absurden Bairischen Humors. Trotz seines großen Erfolges blieb er authentisch. Bei einer Live-Sendung vom Blauen Bock mit Heinz Schenk konterte er dessen Frage, was er sonst so machen würde: „Jedenfois net so an Schwachsinn wia in dera Sendung“!  Er wurde nicht mehr eingeladen! Fredl Fesl war ein Querdenker. Nicht im politisch verqueren Sinn von Coronaspinnern oder Reichsbürgern, sondern im Sinne unsinnigen Humors. Trotz seines vom Gewichtheben beim ESV München Ost beachtlich breiten Kreuzes und der eher g´stumperten Statur erinnert seine Art des absurden Witzes an Karl Valentin. 2010 wurde ihm der „große Karl Valentinpreis“ (nicht zu verwechseln mit dem eher kleinen „Narhalla Valentinorden“) verliehen. Sein Humor kommt wie der des Großen Karl Valentin nie gschert und krachert durch die Vordertür, sondern knapp und beiläufig um die Ecke. Das Taxilied, der Anlaßjodler, das Fußball-Lied und viele mehr haben Kultstatus. Münchner Schulspezln meines Sohnes lachten noch 10 Jahre nach Fredls Karriereende über seine auf you tube entdeckte Lieder und Pferdl und Pfluftl &#8211; Gschichtn. Er verkörpert, was man in Bayern als „verrecktn Hund“ lobt. Wer ihn näher kannte, wußte um seine Vielseitigkeit als Kunstschmied, Zeichner, seine musikantische Vielfalt auf Trompete, Tuba und allem, was spielbar war.</p>
<p>Geboren wurde Fredl Fesl 1947 in Grafenau im Bayerischen Wald. Im Alter von neun Jahren verschlug es ihn mit seiner Familie nach Greding, 1959 nach Haidhausen, wo er bei den Haidhauser Blasmusikern trompete. Deren Motto “Wer daheim übt, fällt seinen Kollegen in den Rücken“, befolgte er nicht. Beim ESV München Ost schaffte er es 1966/67 zum Juniorenmeister im Gewichtheben, was die Grundausbildung war für spätere Auftritt als Akrobat beim Zirkus Atlas oder die Zugabe Nummer, ein Handstand auf dem Bühnenstuhl. Nach der Parkinson-Diagnose 1997 musste er 2007 seine Karriere beenden.  In der 1990 erworbenen Einöde Häuslaigen lebte er bis vorgestern mit seiner Frau Monika. Die Krankheit Parkinson hatte zwar seinen Körper zerstört, nicht aber seinen typischen unlogisch logischen Humor, wie man bei Besuchen immer wieder feststellen konnte. Mit Fredl Fesl verliert nicht nur seine niederbayerische Heimat Niederbayern einen großen Künstler und wunderbaren Menschen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.hans-well.de/bayerns-retter-nachruf-auf-fredl-fesl/">Bayerns Retter &#8211; Nachruf auf Fredl Fesl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hans-well.de">HansWell und Wellbappn</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Wetter ändert sich, menschliches Verhalten nicht</title>
		<link>https://www.hans-well.de/1193-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 22:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtung! Mit diesem Kommentar ergießt sich ein Tief-Druckgebiet über Sie, liebe Leser! Dass die Wortflut kommt, war klar, seit an Pfingsten der Heilige Geist niederkam und Wasser ließ. Sogar Ungläubige deuten diese Pfingsterscheinungen als Warnzeichen der Vorsehung, sich vorzusehen gegen Sintflut, Verwüstung, Orkane und Hagel. Wissenschaftsgläubige Meteorlogen warnen bereits seit Jahrzehnten vor solchen Pfingstereignissen [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-11 awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Achtung! Mit diesem Kommentar ergießt sich ein Tief-Druckgebiet über Sie, liebe Leser! Dass die Wortflut kommt, war klar, seit an Pfingsten der Heilige Geist niederkam und Wasser ließ. Sogar Ungläubige deuten diese Pfingsterscheinungen als Warnzeichen der Vorsehung, sich vorzusehen gegen Sintflut, Verwüstung, Orkane und Hagel. Wissenschaftsgläubige Meteorlogen warnen bereits seit Jahrzehnten vor solchen Pfingstereignissen als Folge zunehmender Erderwärmung. Bevor ich wieder Zuschriften erhalte, daß es den Klimawandel so wenig gibt wie Bielefeld und dass der eh nicht menschengemacht ist: Das Frühjahr 2024 war mit 3,1 Grad Plus warm wie nie und wärmere Luft speichert mehr Wasser! Hat also doch nicht Bill Gates dieses Hochwasser gemacht sondern die Physik? Und stehen am Rande des Hochwassers gar dafür Mitveranwortliche? Ganz vorn Markus Söder, der Meister des hüah und hott bei Windkraft, Monstertrassen oder zweimaligen Atom Aus- und Einstieg. Sehet, er verspricht Flutopfern Soforthilfen und regt die Elementar Versicherung an, die ihm zu Grokozeiten nie einfiel. Daneben Olaf Scholz, auch beim Klimaschutz mehr Valium als Kapitän. Alle schütteln Hände, danken zu Recht den Helfern! Am sicheren Hochwasserrand stehen auch Landräte, Bürgermeister, die für eine Handvoll Euro Wiesen als Gewerbegebiete verschnalzten. Bayer ist Deutscher Fußballmeister – Bayern Meister beim Flächenfraß, der gerade von 10,3 ha täglich auf eine Versiegelungsflut von 12,2 ha anschwoll. Das Volk schaut gebannt auf´s Wasser, denkt aber schon beim ersten Sonnenstrahl lieber an die Fußball EM. Das Wetter ändert sich, menschliches Verhalten nicht. Vom genialen Karl Valentin stammt der Spruch <em>„der Mensch ist guat, aber d`Leit san a G´sindl</em>“. Der Nachbar soll gefälligst öko leben, damit ich mit seinem CO2 Kontingent nach Bali fliegen kann. Erschreckend, wie schnell Schreckliches zum Schutz des Seelenfriedens verdrängt und damit noch Schrecklicheres vorprogrammiert wird. Aber wählen wir nicht Politiker, die per Amtseid schwören, Schaden vom Volk abwenden? Die Grünen wurden allerdings schon bei der Wärmepumpen-Revolte von Opposition und Volk als Ökodiktatoren gesteinigt. Söder bezeichnete Wärmepumpen als abgehoben und würde das nach der nächsten Wahl rückgängig machen. Bei einschneidenderen Maßnahmen würden wohl Wuturlauber unter CSU Kommando den Reichstag stürmen, bekämen Klimadoofe a la AfD absolute Mehrheiten. CDU/CSU und FDP putschen ja schon beim Verbrenner- Aus. Trotz flutfreundlicher Monokulturen werden industrielle Landwirte nach großer Jammerei Entschädigung kassieren, ohne was zu ändern. Obwohl Böden, die kein Wasser mehr halten können, auch ihre Höfe fluten. Gerade Konservative argumentieren oft, das kleine Bayern allein könne beim Klimaschutz eh nix bewirken. Bei der Größe, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft Europas sticht dieses Argument nicht mehr! Dass CSU Europakandidat Manfred Weber die Europäischen Klimaziele mit Hilfe rechter Parteien im EU Parlament zertrümmert hat, verheißt zukünftigen Flut- oder Hitzeopfern nix Gutes. Die teils vollzogene Aufweichung von Klimaschutzdämmen des European Green Deal wird riesige CO2 Speicher freisetzen. Nach der Flut ist M. Weber abgetaucht. Eine Diffamierung von Klimawandel Warnern als Panikmacher hat ja in der CSU Tradition. Bis heute bremsen C-Parteien – abgesehen von Daniel Günther &#8211; beim Klimaschutz, bestärken damit Klimaleugner. Ausgerechnet Hauptbremser Söder aber steht jetzt als Tröster von Flutopfern in der vordersten Reihe. Dabei bräuchte es jetzt g`standne Politiker. Klimaschutz kommt nicht von allein. Das auch von Grünen erzählte Märchen, er koste nichts, untergrub die ursprüngliche Bereitschaft sogar konservativer Wähler, zur Bewahrung der Heimat Verzicht in Kauf zu nehmen. Das Volk ist cleverer als seine Politiker; gerade Bayerns Bauern waren und sind Hauptgewinner beim Solarboom. Zur Europawahl müsste es nach der Flut eigentlich verschärft um Maßnahmen gegen den Klimaschutz gehen; Dieses Thema interessiert Wähler aber nur an 6. Stelle. Selbstinszenierungen von Politikern helfen Flutopfern nur kurz. Gummistiefelpolitik mit Sandsäcken, Händeschütteln mit Betroffenen und 100 Millionen Hilfsgelder (die Hälfte vom Bund) wirken wie Placebos. Es braucht grundlegende Änderungen! 1999, 2002, 20003, 2005, 2013, Simbach 2016, dann 2021, Weihnachten 2023 jetzt 2024. Die HO 100 (Jahrhundertfluten) kommen in immer kürzeren Abständen, offenbar mit Vorliebe an kirchlichen Feiertagen. Auch wenn Hubert Aiwanger das Wohl weniger Bauern wichtiger war als das der Allgemeinheit müssen jetzt alle verfügbaren Flutpolder und Rückhaltebecken her. Braune Schlamm-Massen zeigen, dass mit dem Hochwasser auch fruchtbare Böden für Bauern verloren gehen. Die Renaturierung von Bächen, Flüssen, Wiedervernässung von Mooren, Schwammstädte sind dabei bloß erste Schritte. Nur effizienter Klimaschutz kann aufhalten, was Dämme nicht mehr halten können. Vorsorge gegen Sintflut, Dürren, Sturm und Hagel sind mit Hilfe unabhängiger Fachleute erarbeitete wirksame Klimaschutzgesetze. Nach dem Urteil des OVG Berlin – Brandenburg letzten Herbst muß die Ampel-Regierung ein „gesetzeskonformes Klimaschutz-Sofortprogramm in den Sektoren Gebäude und Verkehr“ umsetzen. Dass Robert Habeck gegen dieses Urteil in Revision geht und damit die Blockade der FDP z.B. gegen ein Tempolimit stützt, ist unverantwortlich. Zunehmende apokalyptische Verwüstungen sind nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft . Die Katastrophe im Ahrtal hat 143 Menschenleben gefordert. Der Aufbau kostete bis jetzt 40 Milliarden. Dieses Mal fielen in Bayern 200 Liter Regen pro Quadratmeter. In Brasilien waren es 900 Liter! Welcher Politiker möchte für diese Zukunft Verantwortung übernehmen? Nichts tun ist das Dümmste und Teuerste, was man tun kann. Wir haben die Technik, die Erdüberhitzung in den Griff zu bekommen. Sonst gilt Herbert Achternbuschs Satz: <em>„Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“</em>  Pack ma´s! Das nächste Pfingsttief kommt bestimmt!</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-11 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-12 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Achtung! Mit diesem Kommentar ergießt sich ein Tief-Druckgebiet über Sie, liebe Leser! Dass die Wortflut kommt, war klar, seit an Pfingsten der Heilige Geist niederkam und Wasser ließ. Sogar Ungläubige deuten diese Pfingsterscheinungen als Warnzeichen der Vorsehung, sich vorzusehen gegen Sintflut, Verwüstung, Orkane und Hagel. Wissenschaftsgläubige Meteorlogen warnen bereits seit Jahrzehnten vor solchen Pfingstereignissen als Folge zunehmender Erderwärmung. Bevor ich wieder Zuschriften erhalte, daß es den Klimawandel so wenig gibt wie Bielefeld und dass der eh nicht menschengemacht ist: Das Frühjahr 2024 war mit 3,1 Grad Plus warm wie nie und wärmere Luft speichert mehr Wasser! Hat also doch nicht Bill Gates dieses Hochwasser gemacht sondern die Physik? Und stehen am Rande des Hochwassers gar dafür Mitveranwortliche? Ganz vorn Markus Söder, der Meister des hüah und hott bei Windkraft, Monstertrassen oder zweimaligen Atom Aus- und Einstieg. Sehet, er verspricht Flutopfern Soforthilfen und regt die Elementar Versicherung an, die ihm zu Grokozeiten nie einfiel. Daneben Olaf Scholz, auch beim Klimaschutz mehr Valium als Kapitän. Alle schütteln Hände, danken zu Recht den Helfern! Am sicheren Hochwasserrand stehen auch Landräte, Bürgermeister, die für eine Handvoll Euro Wiesen als Gewerbegebiete verschnalzten. Bayer ist Deutscher Fußballmeister – Bayern Meister beim Flächenfraß, der gerade von 10,3 ha täglich auf eine Versiegelungsflut von 12,2 ha anschwoll. Das Volk schaut gebannt auf´s Wasser, denkt aber schon beim ersten Sonnenstrahl lieber an die Fußball EM. Das Wetter ändert sich, menschliches Verhalten nicht. Vom genialen Karl Valentin stammt der Spruch <em>„der Mensch ist guat, aber d`Leit san a G´sindl</em>“. Der Nachbar soll gefälligst öko leben, damit ich mit seinem CO2 Kontingent nach Bali fliegen kann. Erschreckend, wie schnell Schreckliches zum Schutz des Seelenfriedens verdrängt und damit noch Schrecklicheres vorprogrammiert wird. Aber wählen wir nicht Politiker, die per Amtseid schwören, Schaden vom Volk abwenden? Die Grünen wurden allerdings schon bei der Wärmepumpen-Revolte von Opposition und Volk als Ökodiktatoren gesteinigt. Söder bezeichnete Wärmepumpen als abgehoben und würde das nach der nächsten Wahl rückgängig machen. Bei einschneidenderen Maßnahmen würden wohl Wuturlauber unter CSU Kommando den Reichstag stürmen, bekämen Klimadoofe a la AfD absolute Mehrheiten. CDU/CSU und FDP putschen ja schon beim Verbrenner- Aus. Trotz flutfreundlicher Monokulturen werden industrielle Landwirte nach großer Jammerei Entschädigung kassieren, ohne was zu ändern. Obwohl Böden, die kein Wasser mehr halten können, auch ihre Höfe fluten. Gerade Konservative argumentieren oft, das kleine Bayern allein könne beim Klimaschutz eh nix bewirken. Bei der Größe, Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft Europas sticht dieses Argument nicht mehr! Dass CSU Europakandidat Manfred Weber die Europäischen Klimaziele mit Hilfe rechter Parteien im EU Parlament zertrümmert hat, verheißt zukünftigen Flut- oder Hitzeopfern nix Gutes. Die teils vollzogene Aufweichung von Klimaschutzdämmen des European Green Deal wird riesige CO2 Speicher freisetzen. Nach der Flut ist M. Weber abgetaucht. Eine Diffamierung von Klimawandel Warnern als Panikmacher hat ja in der CSU Tradition. Bis heute bremsen C-Parteien – abgesehen von Daniel Günther &#8211; beim Klimaschutz, bestärken damit Klimaleugner. Ausgerechnet Hauptbremser Söder aber steht jetzt als Tröster von Flutopfern in der vordersten Reihe. Dabei bräuchte es jetzt g`standne Politiker. Klimaschutz kommt nicht von allein. Das auch von Grünen erzählte Märchen, er koste nichts, untergrub die ursprüngliche Bereitschaft sogar konservativer Wähler, zur Bewahrung der Heimat Verzicht in Kauf zu nehmen. Das Volk ist cleverer als seine Politiker; gerade Bayerns Bauern waren und sind Hauptgewinner beim Solarboom. Zur Europawahl müsste es nach der Flut eigentlich verschärft um Maßnahmen gegen den Klimaschutz gehen; Dieses Thema interessiert Wähler aber nur an 6. Stelle. Selbstinszenierungen von Politikern helfen Flutopfern nur kurz. Gummistiefelpolitik mit Sandsäcken, Händeschütteln mit Betroffenen und 100 Millionen Hilfsgelder (die Hälfte vom Bund) wirken wie Placebos. Es braucht grundlegende Änderungen! 1999, 2002, 20003, 2005, 2013, Simbach 2016, dann 2021, Weihnachten 2023 jetzt 2024. Die HO 100 (Jahrhundertfluten) kommen in immer kürzeren Abständen, offenbar mit Vorliebe an kirchlichen Feiertagen. Auch wenn Hubert Aiwanger das Wohl weniger Bauern wichtiger war als das der Allgemeinheit müssen jetzt alle verfügbaren Flutpolder und Rückhaltebecken her. Braune Schlamm-Massen zeigen, dass mit dem Hochwasser auch fruchtbare Böden für Bauern verloren gehen. Die Renaturierung von Bächen, Flüssen, Wiedervernässung von Mooren, Schwammstädte sind dabei bloß erste Schritte. Nur effizienter Klimaschutz kann aufhalten, was Dämme nicht mehr halten können. Vorsorge gegen Sintflut, Dürren, Sturm und Hagel sind mit Hilfe unabhängiger Fachleute erarbeitete wirksame Klimaschutzgesetze. Nach dem Urteil des OVG Berlin – Brandenburg letzten Herbst muß die Ampel-Regierung ein „gesetzeskonformes Klimaschutz-Sofortprogramm in den Sektoren Gebäude und Verkehr“ umsetzen. Dass Robert Habeck gegen dieses Urteil in Revision geht und damit die Blockade der FDP z.B. gegen ein Tempolimit stützt, ist unverantwortlich. Zunehmende apokalyptische Verwüstungen sind nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft . Die Katastrophe im Ahrtal hat 143 Menschenleben gefordert. Der Aufbau kostete bis jetzt 40 Milliarden. Dieses Mal fielen in Bayern 200 Liter Regen pro Quadratmeter. In Brasilien waren es 900 Liter! Welcher Politiker möchte für diese Zukunft Verantwortung übernehmen? Nichts tun ist das Dümmste und Teuerste, was man tun kann. Wir haben die Technik, die Erdüberhitzung in den Griff zu bekommen. Sonst gilt Herbert Achternbuschs Satz: <em>„Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“</em>  Pack ma´s! Das nächste Pfingsttief kommt bestimmt!</p>
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		<item>
		<title>Bauerntheater</title>
		<link>https://www.hans-well.de/bauerntheater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 21:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Landauf landab liest man derzeit auf Äckern Bauernlyrik: „hat man verschenkt alles an die Welt – holt man vom Bauern sein letztes Geld!“ Nun irritieren solche Bauernregeln schon deshalb, weil sich Bauern eher an keine Regeln halten. Aber auch wenn sich Wutbauern inzwischen wieder auf Feldern austoben, reicht ihre Zeit offenbar noch, um auf [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column fusion-no-small-visibility" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-13 awb-text-cols fusion-text-columns-2 fusion-no-small-visibility" style="--awb-columns:2;--awb-column-spacing:2em;--awb-column-min-width:100px;"><p>Landauf landab liest man derzeit auf Äckern Bauernlyrik: <em>„hat man verschenkt alles an die Welt – holt man vom Bauern sein letztes Geld!“ </em>Nun irritieren solche Bauernregeln schon deshalb, weil sich Bauern eher an keine Regeln halten. Aber auch wenn sich Wutbauern inzwischen wieder auf Feldern austoben, reicht ihre Zeit offenbar noch, um auf Plakate Aufrufe zum EU weiten Bauernkrieg zu malen. Seit die Ampel zur besten Bauerndemozeit verkündete, Agrardiesel-Subventionen zu streichen, kennt jeder das Waffenarsenal notleidender Landwirte: Traktoren von der Statur eines Leopard 2, die Populismusaffine Politiker und Unzufriedene aller Art mit sich ziehen. Ließ Bayerns Justizminister noch voriges Jahr Klima-Kleber präventiv für 6 Monate einbunkern, strafte er nach der bayrischen Bauernjustizregel <em>„Vorm Gesetz sind alle gleich – außer Bauernblockierer beim Eisenreich!“</em> keinen einzigen Traktor Autobahnblockierer. Auch radikale Traktorer mit Ampelgalgen gingen frei. In Chieming offerierten Bauern vor dem Bierzelt zu Reden Grüner Politiker als Argumentationshilfe Steine – Motivator der Gewalttat in Dresden. Als erschrockene Ampel Politiker nach Wutbauern Protesten bei der Traktor KFZ Steuer einknickten und der Grüne Bauernminister ein mea culpa anstimmte, setzte dies fatale Signale. Deutscher Bauernverband DBV und verbandelte Politiker ermutigte es unter´m Vorwand Bürokratieabbau zum Frontalangriff gegen alles, was Industrielle Landwirte am Umwelt- und Naturschutz so stört. Den folgenden massiven Raubbau an Umweltregeln überspielt das zünftige Bauerntheaterstück: <em>Bürokratie und Umweltcheck- müssen wie die Ampel weg! </em>Seine Darsteller sind unterschiedlichst begabt. Die Rolle des Bauernministers spielt als tragische Fehlbesetzung ohne jede Ahnung von Landwirtschaft Cem Özdemir, der lieber den Kretschmann Hof übernehmen will. Cem rauft ungern mit Bauernrüpeln und legt deshalb weder in der EU noch daheim sein Veto ein gegen das Schreddern von Umweltregeln. Zum per Ampelehevertrag fixierten Verbot von Glyphosat enthält er sich in der EU Abstimmung, tut auch daheim nix dagegen. Cem versucht, sich mit Verständnis für Nöte der Bauern und Anwanzen Respekt zu verschaffen, beschädigt aber durch die Kapitulation bei allen ökologischen Essentials grüne Glaubwürdigkeit auf Jahre. Biberacher Terror-Bauern beeindruckt er so nicht. Die applaudieren eher Alt-Jungbauern wie dem EU Spitzenkandidaten der CSU Manfred, von seiner fiesen Stiefschwester Uschi v. d. Leyen als Weberknecht gehänselt. Er ist zwar nicht nachtragend, vergisst aber nicht, dass die Uschi ihn beim EU Hof Erbe beschiß. Dafür rächt er sich im EU Parlament mit Hilfe ekliger Rechter samt EVP und massakriert Uschis Umwelt Green Deal zum Black Deal. Artenschutzregeln wie 4 % Brache oder Düngerhalbierung für mehr Gewässerschutz kassiert Manfred einfach ein. Die Intensiv-Landwirtschaft im Theater tobt, als er „Bauernproteste als Rückenwind beim Aushebeln vom Umweltschutz“ lobt und verspricht, für Umweltschutz Gentechnologie einzuführen. Da jubelt auch Bauernpräsident Joachim Rukwied in seiner Paraderolle als <em>gekaufter Großvater, </em>der auf Demos gern den faulen Cem beschuldigt, noch nie geschwitzt zu haben. Er, Rukwied schwitzt als Funktionär auf 18 Funktionärsposten, darunter BayWa, Südzucker oder R+V. Als Vorstand vom Forum moderne Landwirtschaft verbindet ihn mehr mit Schöpfungsvernichtern wie BASF oder Bayer als mit Gottes Schöpfung. Die von van der Leyen angestrebte Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln geiselt er als „Affront gegen Bauern“! Opa Ruk-wied denkt liberal, wirft kein radikales Mitglied aus dem BV. Er mag den liberalen Stallburschen Christian Lindner, der das Pferd seiner neuen Frau auf dem Theaterhof eingestellt hat und beim Stallmisten schon mal geschwitzt hat. <strong>Christians Sado Praxis</strong> zu Grün zwingt die Grüne bucklige Verwandtschaft im EU Rat bei der Abstimmung über den Kahlschlag bei Umwelt-, Natur- und Artenschutz zur Stimmenthaltung. Christian kämpft eh lieber gegen das Artensterben von Verbrennermotoren! Insekten, die Porsche Windschutzscheiben verschmutzen, mag er gar nicht. Er fordert daher mit NABU Dinosaurier 2017 Rukwied Freie Fahrt für Insektizide und lehnt <em>Cems</em> Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch für´s Tierwohl ab. Inzwischen feiert das Publikum am rechten Bühnenrand mit Sprechchören den Bauernlackl <em>Hubsi</em>, der „mit der schweigenden Mehrheit die Demokratie zurückholen will<strong>“.</strong> Seit an Seit schreitet er mit Junkern von <em>Land schafft Verbindung.</em> Ihr Führer Anthony Lee schafft Verbindung nach rechts und warnt Bauern: <em>„Politiker wollen euer Land, um Häuser für Flüchtlinge drauf zu bauen“!</em> Warnung: Lee kandi-diert zur EU Wahl auf Listenplatz 8 der Freien Wähler! Mit Dreschflegeln und Springer-Gummistiefeln kämpfen <em>Freie Bauern</em> gegen jede Regulierung. Sie wollen wie die AfD Kameraden statt dem Black- den Braun Deal. Blöd, dass um die Theaterkulissen aus Maschinenhallen und Maismonokulturen der rund 255.000 Bauern noch ca. 80 Millionen Bürger leben, die ihr Recht auf Natur- und Wasserschutz einfordern. Sie werden sich die Gülle- und Agrarchemie Auswürfe industrieller Großbauern nicht lange gefallen lassen. Bauerntheaterpräsident Rukwied behauptet, Umwelt- und Zukunftsgrundlagen aller mit Pflanzenschutzgiften zu schützen. Höchste Zeit, Bauern aus dem Spiel zu nehmen, die das Treiben des Bauernverbands längst durchschauen und sich alternativ organisieren. Das Förderprinzip per Gießkanne auf Fläche läßt vor allem familiäre Bauernhöfe weichen, die nicht industriell wachsen wollen und von den 55 Milliarden aus dem EU Budget für das Bauerntheater Budget wenig profitieren. Gerade bäuerliche Familienbetriebe wirtschaften mit Fruchtfolgen und wissen, dass ohne Umweltschutz auch ihre Zukunft gefährdet ist. Sie leiden schließlich besonders unter den Folgen des Klimawandels wie Dürren, Stürmen, Starkregen oder Hagel. Manfred Webers Black Deal wirft Mensch und Natur weit hinter das Ergebnis des Bienen-Volksentscheids zurück. Anstelle der Bauern fahren Agrarkonzerne fette Ernten ein. Übrigens: Das Schmierenstück <em>Agrarlobby, DBV, Agrarkonzerne und Rechte Politik </em>könnte am 9. Juni vom Spielplan gestrichen werden.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-13 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start" style="max-width:104%;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column fusion-no-small-visibility" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-14 fusion-no-medium-visibility fusion-no-large-visibility"><p>Landauf landab liest man derzeit auf Äckern Bauernlyrik: <em>„hat man verschenkt alles an die Welt – holt man vom Bauern sein letztes Geld!“ </em>Nun irritieren solche Bauernregeln schon deshalb, weil sich Bauern eher an keine Regeln halten. Aber auch wenn sich Wutbauern inzwischen wieder auf Feldern austoben, reicht ihre Zeit offenbar noch, um auf Plakate Aufrufe zum EU weiten Bauernkrieg zu malen. Seit die Ampel zur besten Bauerndemozeit verkündete, Agrardiesel-Subventionen zu streichen, kennt jeder das Waffenarsenal notleidender Landwirte: Traktoren von der Statur eines Leopard 2, die Populismusaffine Politiker und Unzufriedene aller Art mit sich ziehen. Ließ Bayerns Justizminister noch voriges Jahr Klima-Kleber präventiv für 6 Monate einbunkern, strafte er nach der bayrischen Bauernjustizregel <em>„Vorm Gesetz sind alle gleich – außer Bauernblockierer beim Eisenreich!“</em> keinen einzigen Traktor Autobahnblockierer. Auch radikale Traktorer mit Ampelgalgen gingen frei. In Chieming offerierten Bauern vor dem Bierzelt zu Reden Grüner Politiker als Argumentationshilfe Steine – Motivator der Gewalttat in Dresden. Als erschrockene Ampel Politiker nach Wutbauern Protesten bei der Traktor KFZ Steuer einknickten und der Grüne Bauernminister ein mea culpa anstimmte, setzte dies fatale Signale. Deutscher Bauernverband DBV und verbandelte Politiker ermutigte es unter´m Vorwand Bürokratieabbau zum Frontalangriff gegen alles, was Industrielle Landwirte am Umwelt- und Naturschutz so stört. Den folgenden massiven Raubbau an Umweltregeln überspielt das zünftige Bauerntheaterstück: <em>Bürokratie und Umweltcheck- müssen wie die Ampel weg! </em>Seine Darsteller sind unterschiedlichst begabt. Die Rolle des Bauernministers spielt als tragische Fehlbesetzung ohne jede Ahnung von Landwirtschaft Cem Özdemir, der lieber den Kretschmann Hof übernehmen will. Cem rauft ungern mit Bauernrüpeln und legt deshalb weder in der EU noch daheim sein Veto ein gegen das Schreddern von Umweltregeln. Zum per Ampelehevertrag fixierten Verbot von Glyphosat enthält er sich in der EU Abstimmung, tut auch daheim nix dagegen. Cem versucht, sich mit Verständnis für Nöte der Bauern und Anwanzen Respekt zu verschaffen, beschädigt aber durch die Kapitulation bei allen ökologischen Essentials grüne Glaubwürdigkeit auf Jahre. Biberacher Terror-Bauern beeindruckt er so nicht. Die applaudieren eher Alt-Jungbauern wie dem EU Spitzenkandidaten der CSU Manfred, von seiner fiesen Stiefschwester Uschi v. d. Leyen als Weberknecht gehänselt. Er ist zwar nicht nachtragend, vergisst aber nicht, dass die Uschi ihn beim EU Hof Erbe beschiß. Dafür rächt er sich im EU Parlament mit Hilfe ekliger Rechter samt EVP und massakriert Uschis Umwelt Green Deal zum Black Deal. Artenschutzregeln wie 4 % Brache oder Düngerhalbierung für mehr Gewässerschutz kassiert Manfred einfach ein. Die Intensiv-Landwirtschaft im Theater tobt, als er „Bauernproteste als Rückenwind beim Aushebeln vom Umweltschutz“ lobt und verspricht, für Umweltschutz Gentechnologie einzuführen. Da jubelt auch Bauernpräsident Joachim Rukwied in seiner Paraderolle als <em>gekaufter Großvater, </em>der auf Demos gern den faulen Cem beschuldigt, noch nie geschwitzt zu haben. Er, Rukwied schwitzt als Funktionär auf 18 Funktionärsposten, darunter BayWa, Südzucker oder R+V. Als Vorstand vom Forum moderne Landwirtschaft verbindet ihn mehr mit Schöpfungsvernichtern wie BASF oder Bayer als mit Gottes Schöpfung. Die von van der Leyen angestrebte Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln geiselt er als „Affront gegen Bauern“! Opa Ruk-wied denkt liberal, wirft kein radikales Mitglied aus dem BV. Er mag den liberalen Stallburschen Christian Lindner, der das Pferd seiner neuen Frau auf dem Theaterhof eingestellt hat und beim Stallmisten schon mal geschwitzt hat. <strong>Christians Sado Praxis</strong> zu Grün zwingt die Grüne bucklige Verwandtschaft im EU Rat bei der Abstimmung über den Kahlschlag bei Umwelt-, Natur- und Artenschutz zur Stimmenthaltung. Christian kämpft eh lieber gegen das Artensterben von Verbrennermotoren! Insekten, die Porsche Windschutzscheiben verschmutzen, mag er gar nicht. Er fordert daher mit NABU Dinosaurier 2017 Rukwied Freie Fahrt für Insektizide und lehnt <em>Cems</em> Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch für´s Tierwohl ab. Inzwischen feiert das Publikum am rechten Bühnenrand mit Sprechchören den Bauernlackl <em>Hubsi</em>, der „mit der schweigenden Mehrheit die Demokratie zurückholen will<strong>“.</strong> Seit an Seit schreitet er mit Junkern von <em>Land schafft Verbindung.</em> Ihr Führer Anthony Lee schafft Verbindung nach rechts und warnt Bauern: <em>„Politiker wollen euer Land, um Häuser für Flüchtlinge drauf zu bauen“!</em> Warnung: Lee kandi-diert zur EU Wahl auf Listenplatz 8 der Freien Wähler! Mit Dreschflegeln und Springer-Gummistiefeln kämpfen <em>Freie Bauern</em> gegen jede Regulierung. Sie wollen wie die AfD Kameraden statt dem Black- den Braun Deal. Blöd, dass um die Theaterkulissen aus Maschinenhallen und Maismonokulturen der rund 255.000 Bauern noch ca. 80 Millionen Bürger leben, die ihr Recht auf Natur- und Wasserschutz einfordern. Sie werden sich die Gülle- und Agrarchemie Auswürfe industrieller Großbauern nicht lange gefallen lassen. Bauerntheaterpräsident Rukwied behauptet, Umwelt- und Zukunftsgrundlagen aller mit Pflanzenschutzgiften zu schützen. Höchste Zeit, Bauern aus dem Spiel zu nehmen, die das Treiben des Bauernverbands längst durchschauen und sich alternativ organisieren. Das Förderprinzip per Gießkanne auf Fläche läßt vor allem familiäre Bauernhöfe weichen, die nicht industriell wachsen wollen und von den 55 Milliarden aus dem EU Budget für das Bauerntheater Budget wenig profitieren. Gerade bäuerliche Familienbetriebe wirtschaften mit Fruchtfolgen und wissen, dass ohne Umweltschutz auch ihre Zukunft gefährdet ist. Sie leiden schließlich besonders unter den Folgen des Klimawandels wie Dürren, Stürmen, Starkregen oder Hagel. Manfred Webers Black Deal wirft Mensch und Natur weit hinter das Ergebnis des Bienen-Volksentscheids zurück. Anstelle der Bauern fahren Agrarkonzerne fette Ernten ein. Übrigens: Das Schmierenstück <em>Agrarlobby, DBV, Agrarkonzerne und Rechte Politik </em>könnte am 9. Juni vom Spielplan gestrichen werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Denk-mal-Amt!</title>
		<link>https://www.hans-well.de/denk-mal-amt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Well]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 23:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Bastionen medialer Meinungsvielfalt ragen Bauten der Rundfunkanstalten aus der Mitte der Landesstädte. Der Deutschlandfunk in Köln, Funkhäuser des SWR, NDR, RIAS Berlin stehen wegen ihrer Bedeutung für Medien- und Stadtbaugeschichte unter Denkmalschutz. Dem 1963 von Intendant Wallenreiter mit den Worten „dem guten Ton ein Haus gebaut“ eröffneten Studiobau des Bayerischen Rundfunks (BR), aus [...]</p>
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Der Deutschlandfunk in Köln, Funkhäuser des SWR, NDR, RIAS Berlin stehen wegen ihrer Bedeutung für Medien- und Stadtbaugeschichte unter Denkmalschutz. Dem 1963 von Intendant Wallenreiter mit den Worten „<em>dem guten Ton ein Haus gebaut</em>“ eröffneten Studiobau des Bayerischen Rundfunks (BR), aus dem 74 % Radiohörer täglich mit 7 Hörprogrammen versorgt werden, droht nach 60 Jahren ein <em>unguter Mißton</em> per Abrissbirne. Die Hetze rechter CDU und Voice of Rubel AfD Kreise gegen Gebührenerhöhungen sowie eigene Fehler zwangen den BR zum strikten Sparkurs (außer beim Intendantinnengehalt). Als Grund und Boden in teuren Citylagen mehr in Quadratmillimetern als Metern gehandelt wurde, zog es auch den BR aus der Stadtmitte Richtung Klärwerk Freimann. In dieser geruchsbedingt günstigen Sumpflage wuchs sein neues <em>Dahoam</em>. Dem in zentraler Filetlage peu a peu verwaisten Studiobau aber droht nun das Ende. An seiner Stelle plant man einen zu zwei Dritteln fremd genutzten Multi-funktionsbau. Dass der nicht nur historisch wertvolle Studiobau abgerissen wird, freut nicht alle. Viele fragen sich, warum dieses Technik- und Raumwunder-werk einem weder geplant noch genehmigten Multifunktionsbau oder Mediencampus in Freimann ohne Proberäume für Chor und Orchester weichen soll? Schließlich besitzt der BR über 10 Stockwerke auf 60 mal 60 Meter eine Radiocity, die Kenner zum Schwärmen bringt. Hinter dem Stahlskelettbau mit Muschelkalkplattenfassade birgt der Studiobau Schätze vom Feinsten. Akustikjuwelen wie 3 Konzert- und Aufnahmestudios, Proberäume, Dirigenten- Solistenzimmer, Klavierwerkstatt, Instrumentendepots, 9 Wortstudios für Hörspiele, Lesungen, Feature, Reportage, 35 Tonbearbeitungsräume, 1 Fernsehstudio und 85 Büros. Alle Studios akustisch entkoppelt, auf Federn gelagert. Zwei Konzertsäle auf dem Niveau der Elbphilharmonie, ideal für Klassik-, Jazz-, Volks-musik, Orchester- Konzerte, ARD Musikwettbewerb und Prix Jeunesse International. Alles mit einer Akustik und Technik, dass Weltstars wie Anna Netrebko, Christian Gerhaher oder Bobby Mc. Ferrin mit der Zunge schnalzen. Solch hochwertige Räume im multifunktionalen Neubau herzustellen wäre unbezahlbar. Den Abriß begründet die BR Spitze mit von 220 auf 300 Millionen gestiegenen Sanierungskosten. Die nicht einsehbaren Gutachten für Abriß- und Neubaukosten dagegen bleiben bei 200 Millionen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt offenbar niemand bei Elbphilharmonie oder Münchner Bauprojekten nach, deren Kosten nicht stagnierten, sondern zuverlässig um den Faktor 10 explodierten. Wäre Schönrechnerei bei Neubaukosten nicht so verbreitet, käme man nie auf den Verdacht, dass sich da trotz steigender Materialpreise jemand was zurecht rechnet, damit sich´s rechnet! Dagegen sind die Millionen zum Umbau der Unterföhringer Fernsehstudios als Interimslösung für Orchester und Chor ja eher bloß Peanuts. Sparfüchse könnten ja nachrechnen, ob man statt Fernsehstudios mit der Akustik einer Schafwolldecke nicht doch lieber die Studios 1, 2 und 3 mit dem Studiobau saniert. Besucher und Schulen schätzen die zentrale Lage bei Schülerbesuchen von Orchesterproben, weil dort Musik- nicht zu MVV Stunden werden. Derzeit steht das Kultur-Streichterzett Katja Wildermuth, Stefan Maier und Björn Wilhelm zudem für ihren leicht euphemisch als Kulturoffensive verkündeten Kahlschlag bei Sendungen wie <em>kulturWelt </em>unter Feuer. Doch statt mit Kritikern zu reden hat die Chefin offenbar ein Schweigegelübde abgelegt und ignoriert die Proteste renommierter Verlage, des PEN Deutschland, von Autoren wie Uwe Timm, Dories Dörrie, Alexander Kluge, Daniel Kehlmann.., SZ Annoncen, Künstlerdemos oder 10.000 Unterschriften. Hörer laufen Sturm gegen ein <em>Formatradio </em>statt <em>Radio von For-mat</em>. Bei 4 Minuten Kulturhäppchen, die in 3 stündige Unterhaltung versteckt sind, flüch ten Bayern 2 Stammhörer wie der Floh vom Hund. Mit der Bastion Studiobau schleift man leider auch deutlich am Niveau des Programms. Zweifelsohne sind Reformen nötig! Nur sollten sie nicht den Bildungsauftrag beschädigen. Gegen Voice of Europe und AfD „Fakten“ brauchts eher mehr öffentlich-rechtliche Qualität statt Abbau. Mei wie schön wär´s, wenn die BR Spitze ein paar der hervorragenden Features ihrer Kolleginnen über Nachhaltigkeit und Klimaschutz durch Gebäudesanierung anhörten und ernst nähmen. Leider ist dieser Irrealis der Realität geschuldet. Der Wert Grauer Energie ist für die BR-Spitze offenbar Graue Theorie, auch wenn die Intendantin öffentlich gerne von Green Production schwärmt. Allein beim Abbruch des im Kern gesunden Studiobaus werden 12.000 Tonnen CO2 freigesetzt, wertvolle Ressourcen vernichtet. Auch dem Rundfunk-und Verwaltungsrat mit der Vorsitzenden Ilse Aigner scheint Nachhaltigkeit so wurst zu sein wie die Plädoyers von Fachleuten. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) appelliert wegen der Qualität, einzigartigen Historie und Nachhaltigkeit vehement für den Erhalt des Studiobaus. Ebenso das Denkmalnetz Bayern, Münchner Forum, der Deutsche Kulturrat, zuständige Bezirksausschuss oder der Bayerische Landesverein für Heimat-pflege. Und die Staatsregierung? Missbraucht den Denkmalschutz zu einer parteipoli-tisch motivierten Blockade eines Verkehrsprojekts der grün-rot regierten Stadt durch den Englischen Garten. Während ein privater Investor den Kaufhof am Stachus saniert, ignoriert die Regierung den Schutz, den andere Länder ihren Funkhäusern längst bieten. Vorbild geht anders! Das inspiriert so manchen Provinzfürsten! Bei der Realschule    Vilsbiburg, einem Bau im Corbusier Stil, verhält sich das Landratsamt Landshut wie ihr Vorbild Freistatt in vielen Fällen. Landrat Peter Dreier geht der engagierte Einsatz des BDA und üblicher Verdächtiger zur Rettung des Realschul-Gebäudes voll am Gesäß vorbei. Bei dem Gebäude im Brutalismus Stil agiert seine Exzellenz im Brutalismus Stil: <em>wer ko der ko</em>, also mit dem<em> ko</em> für dieses Kleinod. Entwürfe des BDA zur kostengünstigen Sanierung der vitalen Schule plus Anbau interessierten den Landrat so stark, dass er ihre Präsentation dazu nicht mal anschaute. Michael Kühnlein, den mit dem Oberpfälzer Kulturpreis für zeitgemäßes Bauen und niederbayerischen regiNO Architekturpreis prämierten regionalen BDA Vorstand, zeigte er wegen übler Nachrede an. Da ist Hopfen und Malz verloren. Beim Studiobau nicht! Eine Fachbehörde prüft derzeit noch. Sie heißt Motto und Verpflichtung entsprechend: Denk-mal-Amt!</p>
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Der Deutschlandfunk in Köln, Funkhäuser des SWR, NDR, RIAS Berlin stehen wegen ihrer Bedeutung für Medien- und Stadtbaugeschichte unter Denkmalschutz. Dem 1963 von Intendant Wallenreiter mit den Worten „<em>dem guten Ton ein Haus gebaut</em>“ eröffneten Studiobau des Bayerischen Rundfunks (BR), aus dem 74 % Radiohörer täglich mit 7 Hörprogrammen versorgt werden, droht nach 60 Jahren ein <em>unguter Mißton</em> per Abrissbirne. Die Hetze rechter CDU und Voice of Rubel AfD Kreise gegen Gebührenerhöhungen sowie eigene Fehler zwangen den BR zum strikten Sparkurs (außer beim Intendantinnengehalt). Als Grund und Boden in teuren Citylagen mehr in Quadratmillimetern als Metern gehandelt wurde, zog es auch den BR aus der Stadtmitte Richtung Klärwerk Freimann. In dieser geruchsbedingt günstigen Sumpflage wuchs sein neues <em>Dahoam</em>. Dem in zentraler Filetlage peu a peu verwaisten Studiobau aber droht nun das Ende. An seiner Stelle plant man einen zu zwei Dritteln fremd genutzten Multi-funktionsbau. Dass der nicht nur historisch wertvolle Studiobau abgerissen wird, freut nicht alle. Viele fragen sich, warum dieses Technik- und Raumwunder-werk einem weder geplant noch genehmigten Multifunktionsbau oder Mediencampus in Freimann ohne Proberäume für Chor und Orchester weichen soll? Schließlich besitzt der BR über 10 Stockwerke auf 60 mal 60 Meter eine Radiocity, die Kenner zum Schwärmen bringt. Hinter dem Stahlskelettbau mit Muschelkalkplattenfassade birgt der Studiobau Schätze vom Feinsten. Akustikjuwelen wie 3 Konzert- und Aufnahmestudios, Proberäume, Dirigenten- Solistenzimmer, Klavierwerkstatt, Instrumentendepots, 9 Wortstudios für Hörspiele, Lesungen, Feature, Reportage, 35 Tonbearbeitungsräume, 1 Fernsehstudio und 85 Büros. Alle Studios akustisch entkoppelt, auf Federn gelagert. Zwei Konzertsäle auf dem Niveau der Elbphilharmonie, ideal für Klassik-, Jazz-, Volks-musik, Orchester- Konzerte, ARD Musikwettbewerb und Prix Jeunesse International. Alles mit einer Akustik und Technik, dass Weltstars wie Anna Netrebko, Christian Gerhaher oder Bobby Mc. Ferrin mit der Zunge schnalzen. Solch hochwertige Räume im multifunktionalen Neubau herzustellen wäre unbezahlbar. Den Abriß begründet die BR Spitze mit von 220 auf 300 Millionen gestiegenen Sanierungskosten. Die nicht einsehbaren Gutachten für Abriß- und Neubaukosten dagegen bleiben bei 200 Millionen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt offenbar niemand bei Elbphilharmonie oder Münchner Bauprojekten nach, deren Kosten nicht stagnierten, sondern zuverlässig um den Faktor 10 explodierten. Wäre Schönrechnerei bei Neubaukosten nicht so verbreitet, käme man nie auf den Verdacht, dass sich da trotz steigender Materialpreise jemand was zurecht rechnet, damit sich´s rechnet! Dagegen sind die Millionen zum Umbau der Unterföhringer Fernsehstudios als Interimslösung für Orchester und Chor ja eher bloß Peanuts. Sparfüchse könnten ja nachrechnen, ob man statt Fernsehstudios mit der Akustik einer Schafwolldecke nicht doch lieber die Studios 1, 2 und 3 mit dem Studiobau saniert. Besucher und Schulen schätzen die zentrale Lage bei Schülerbesuchen von Orchesterproben, weil dort Musik- nicht zu MVV Stunden werden. Derzeit steht das Kultur-Streichterzett Katja Wildermuth, Stefan Maier und Björn Wilhelm zudem für ihren leicht euphemisch als Kulturoffensive verkündeten Kahlschlag bei Sendungen wie <em>kulturWelt </em>unter Feuer. Doch statt mit Kritikern zu reden hat die Chefin offenbar ein Schweigegelübde abgelegt und ignoriert die Proteste renommierter Verlage, des PEN Deutschland, von Autoren wie Uwe Timm, Dories Dörrie, Alexander Kluge, Daniel Kehlmann.., SZ Annoncen, Künstlerdemos oder 10.000 Unterschriften. Hörer laufen Sturm gegen ein <em>Formatradio </em>statt <em>Radio von For-mat</em>. Bei 4 Minuten Kulturhäppchen, die in 3 stündige Unterhaltung versteckt sind, flüch ten Bayern 2 Stammhörer wie der Floh vom Hund. Mit der Bastion Studiobau schleift man leider auch deutlich am Niveau des Programms. Zweifelsohne sind Reformen nötig! Nur sollten sie nicht den Bildungsauftrag beschädigen. Gegen Voice of Europe und AfD „Fakten“ brauchts eher mehr öffentlich-rechtliche Qualität statt Abbau. Mei wie schön wär´s, wenn die BR Spitze ein paar der hervorragenden Features ihrer Kolleginnen über Nachhaltigkeit und Klimaschutz durch Gebäudesanierung anhörten und ernst nähmen. Leider ist dieser Irrealis der Realität geschuldet. Der Wert Grauer Energie ist für die BR-Spitze offenbar Graue Theorie, auch wenn die Intendantin öffentlich gerne von Green Production schwärmt. Allein beim Abbruch des im Kern gesunden Studiobaus werden 12.000 Tonnen CO2 freigesetzt, wertvolle Ressourcen vernichtet. Auch dem Rundfunk-und Verwaltungsrat mit der Vorsitzenden Ilse Aigner scheint Nachhaltigkeit so wurst zu sein wie die Plädoyers von Fachleuten. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) appelliert wegen der Qualität, einzigartigen Historie und Nachhaltigkeit vehement für den Erhalt des Studiobaus. Ebenso das Denkmalnetz Bayern, Münchner Forum, der Deutsche Kulturrat, zuständige Bezirksausschuss oder der Bayerische Landesverein für Heimat-pflege. Und die Staatsregierung? Missbraucht den Denkmalschutz zu einer parteipoli-tisch motivierten Blockade eines Verkehrsprojekts der grün-rot regierten Stadt durch den Englischen Garten. Während ein privater Investor den Kaufhof am Stachus saniert, ignoriert die Regierung den Schutz, den andere Länder ihren Funkhäusern längst bieten. Vorbild geht anders! Das inspiriert so manchen Provinzfürsten! Bei der Realschule    Vilsbiburg, einem Bau im Corbusier Stil, verhält sich das Landratsamt Landshut wie ihr Vorbild Freistatt in vielen Fällen. Landrat Peter Dreier geht der engagierte Einsatz des BDA und üblicher Verdächtiger zur Rettung des Realschul-Gebäudes voll am Gesäß vorbei. Bei dem Gebäude im Brutalismus Stil agiert seine Exzellenz im Brutalismus Stil: <em>wer ko der ko</em>, also mit dem<em> ko</em> für dieses Kleinod. Entwürfe des BDA zur kostengünstigen Sanierung der vitalen Schule plus Anbau interessierten den Landrat so stark, dass er ihre Präsentation dazu nicht mal anschaute. Michael Kühnlein, den mit dem Oberpfälzer Kulturpreis für zeitgemäßes Bauen und niederbayerischen regiNO Architekturpreis prämierten regionalen BDA Vorstand, zeigte er wegen übler Nachrede an. Da ist Hopfen und Malz verloren. Beim Studiobau nicht! Eine Fachbehörde prüft derzeit noch. Sie heißt Motto und Verpflichtung entsprechend: Denk-mal-Amt!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.hans-well.de/denk-mal-amt/">Denk-mal-Amt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hans-well.de">HansWell und Wellbappn</a>.</p>
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